Initiiert von der Stadtverwaltung, finanzierte der Gubener Heimatbund nun auch den Rollfilm der Mikrofilme des einstigen „Gubener Tageblattes“ von 1876 bis 1933. Gestern Vormittag erfolgte in der Stadtbibliothek im Beisein Gubener Heimatbund- und Gubiner Heimatvereinsmitgliedern die offizielle Übergabe der fotografierten Zeitung. Vor gut sechs Jahren hatte der Heimatbund Gleiches für die „Gubener Zeitung“ ermöglicht. Fred Mahro, stellvertretender Gubener Bürgermeister, würdigte das Engagement des Heimatbundes für die Vermittlung von Geschichte an jüngere Generationen. Das entwickle oder festige die Liebe zur Heimatstadt. Die über 60 Jahre dokumentierte Geschichte der Stadt Guben sei zwar nur ein kleines Stück der Gesamtgeschichte, sage aber auch sehr viel aus. Anhand von zwei Zitaten aus dem „Gubener Tageblatt“ aus der Ausgabe von vor 100 Jahren veranschaulichte der Erste Beigeordnete des Bürgermeisters, wie lehrreich Kommunalpolitik und wie ähnlich der Alltag von einst und heute sein kann.
Lutz Materne erinnerte daran, dass der Gubener Heimatbund seit 1990 bereits über 40 000 Euro an Gubener Vereine und Unternehmen gesponsert hat. Lehrmittel für Schulen, Spenden für das Gubener Appelfest, für Gedenksteine auf zwei Gubener Friedhöfen und für den Wiederaufbau der einstigen Stadt- und Hauptkirche nannte er als Beispiele.