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Geburtstagsfeier mit königlicher Kleidpräsentation

Appelfest, Wahl der Apfelkönigin sowie Ehrung ehrenamtlichen Engagements mit dem goldenen Apfel – der Marketing- und Tourismusverein prägt das Leben in Guben mit.
Appelfest, Wahl der Apfelkönigin sowie Ehrung ehrenamtlichen Engagements mit dem goldenen Apfel – der Marketing- und Tourismusverein prägt das Leben in Guben mit. FOTO: utr1
Guben. Das 25-jäghrige Bestehen wollen die Mitglieder des Marketing- und Tourismusvereins Guben (Mut) am 18. November mit der Präsentation des neuen Apfelköniginnenkleides verbinden. red/js

Das kündigt Mut-Geschäftsführerin Kerstin Geilich an. Der Verein, der heute 81 Mitglieder zählt, war vor 25 Jahren von 13 dem Tourismus verschriebenen Personen und Betrieben als Fremdenverkehrsverein "Neißeland Guben" gegründet worden. Von Anfang an dabei sind die Karpfenschänke in Pinnow, das Hotel Waldow und der Dorfkrug in Kerkwitz.

Seit dem Jahr 2007 trägt der Verein den heutigen Namen. Zu den touristischen Angeboten des Vereins gehört traditionell auch das alljährliche Gubener Appelfest. "Es ist eine lieb gewonnene Tradition, dass die neu gewählte Gubener Apfelkönigin einige Wochen nach dem Gubener Appelfest ihr Kleid präsentiert. Der Verein will in diesem Jahr beide Ereignisse verbinden", erklärt Kerstin Geilich den Ansatz.

Vor allem Gubener und Schenkendöberner sind eingeladen, sich am Freitag, 18. November, ab 18 Uhr in den Räumen des Fabrik-Vereins in der Mittelstraße über die Arbeit des Vereins in den letzten 25 Jahren und zu aktuellen Themen zu informieren. Denn auch der Tourismus unterliegt, wie alle Bereiche der Gesellschaft, einem stetigen Wandel, hebt Kerstin Geilich hervor. In persönlichen Gesprächen soll darauf eingegangen werden, welche Themen und Produkte in der Vermarktung der Region eine wichtige Rolle spielen, welche Rolle Messen oder der Internetauftritt spielen, und welche touristischen Anbieter die Region hat. Als Höhepunkt des Abends wird um 18.30 Uhr die 22. Gubener Apfelkönigin Antonia Lieske ihr Festkleid präsentieren.

Kerstin Geilich verweist auf die lange Tradition Gubens als Fremdenverkehrsort, die nur durch die Regelementierung des Tourismus in der DDR unterbrochen worden sei. "Waren es vor dem Zweiten Weltkrieg die Obstbäume und Obstweine, die die Gäste in die Region lockten, so sind es heute die Radwege und Badeseen der Umgebung und die Doppelstadt Guben-Gubin, die den touristischen Reiz ausmachen", so Kerstin Geilich.