Nun bekommt auch Guben sein eigenes kleines Autokino: Am Samstag, 23. Mai, lädt die Heilsarmee erstmals zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Park’n Watch Guben – Kino im Auto“ auf den Hof ihres Gemeindezentrums im Brandenburgischen Ring 55 ein. „Die Idee dazu entstand in den ersten Wochen der Corona-Krise. Wir haben gemerkt, dass unsere Mitglieder sehr einsam waren und es ihnen besonders fehlte, etwas gemeinsam zu unternehmen“, erzählt Wencke Wanke, die Leiterin der Einrichtung. In der Folge besorgte sich die Heilsarmee die entsprechende Lizenz, die es speziell kirchlichen Gemeinden erlaubt, Filme zu zeigen. Und nachdem es im Zuge der Lockerungen in Brandenburg nun auch erlaubt ist, kann am Samstag, 20.30 Uhr, die Premiere mit der Aufführung des Films „Der Junge muss an die frische Luft“ nach der Autobiografie von Hape Kerkeling steigen.

Ton von Gubener Autokino kommt aus der Box

Dieser Premiere sollen weitere Autokino-Abende folgen, und zwar an jedem dritten Wochenende eines Monats bis zum Oktober. „Freitag gibt es einen Film für Kinder und Samstag etwas für Erwachsene“, sagt Wencke Wanke. Für das dritte Juni-Wochenende sind zum Beispiel „Johnny English“ und „Die Unfassbaren“ vorgesehen. Und auch im nächsten Jahr soll es Aufführungen geben. „Wir wissen, dass gerade nach der Schließung des Eisenhüttenstädter Kinos den Gubener so etwas fehlt.“ Der Ton, darauf weißt Wencke Wanke hin, kommt im Gubener Autokino aber nicht aus einem Audio-Set, sondern nach guter alter Art aus einer Box.
Der Besuch des „Park’n Watch“ ist kostenlos, Spenden sind aber erbeten. Auch Getränke und Popcorn werden angeboten. Da maximal zehn Autos auf den Heilsarmee-Hof passen, wird um eine Anmeldung unter Telefon 03561 544994 oder per E-Mail an guben@heilsarmee.de gebeten.
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Finsterwalde/Lichterfeld