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Klosterkirche Guben
Fünf Konzerte im Zeichen des Reformationsjubiläums

Eine beeindruckende Kulisse boten die fast 80 Sängerinnen und Sänger beim Abschlusskonzert des Projektes Reformations-Chorkonzert.
Eine beeindruckende Kulisse boten die fast 80 Sängerinnen und Sänger beim Abschlusskonzert des Projektes Reformations-Chorkonzert. FOTO: utr1
Guben. Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums trat am Sonntagnachmittag in der Klosterkirche Guben der Projektchor des Kirchenkreises unter Leitung von Kreiskantor Peter Wingrich (Cottbus) auf. utr1

Es war das fünfte und letzte Konzert dieser Art. Das Programm umfasste Lieder und Texte von Luther in Bearbeitungen. Geübt haben die 80 Sänger in ihren jeweiligen Gemeinden, zum Konzert kamen sie zusammen und boten den Konzertbesuchern eine einzigartige Kulisse. Pfarrer Dschin u Oh freute sich über diesen Abschluss der Konzertreihe im Gubener Gotteshaus. "Die Glasfenster in unserer Klosterkirche haben viel mit Reformation zu tun." Peter Wingrich lud die Besucher dazu passend ein zu einem Konzert mit Licht und Farben sowie modernen Interpretationen uralter Lieder. Und so legte der Chor los mit "Die beste Zeit im Jahr ist mein", Luthers Vorrede für alle guten Gesangsbücher, wie Wingrich sagte. Es folgten Luthers erste Werke und besonderen Arrangements, gefolgt von Gesängen der vergangenen 500 Jahre.

Professionelle Unterstützung gab es von Hardy Brachmanns (Staatstheater Cottbus) und Almut Wilke (Sopran), die dieses Konzert abrundeten. Mit der Arie "Getreu bis in den Tod" wurde der abschließende Teil des Konzertes eingeleitet, der sich eher der zeitgenössischen Musik widmete. Chorleiter Peter Wingrich bedankte sich bei allen Mitwirkenden und sagte: "Es ist ein wichtiger Aspekt des Choralprojektes, gemeinsam zu singen", forderte er das Publikum immer wieder zum Mitsingen auf und erklärte zum Schluss: "Vielleicht sehen wir uns bei einem ähnlichen Projekt einmal wieder. Uns hat es großen Spaß gemacht."