ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:16 Uhr

Bürgermeisterwahl in Guben
Fünf Kandidaten für Bürgermeisterwahl in Guben

Guben. CDU, Linke, FDP und AfD schicken Nominierte ins Rennen. Wahlausschuss prüft Zulassung – auch des Einzelbewerbers.

Fünf Kandidaten wollen um den Bürgermeister-Posten in Guben kämpfen. Erst am Donnerstag wurden die Nominierungen von Daniel Münschke (AfD) und Harald Knoll (FDP) bekannt. Bereits im Vorfeld bekannt waren die Ambitionen von Fred Mahro (CDU), Peter Stephan (Linke) und  Einzelbewerber Marko Steidel auf den Posten. Der Wahlausschuss prüft kommenden Montag die formellen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Bürgermeisterwahl am 22. April (15 Uhr, Raum 236 im Rathaus).

Fred Mahro.
Fred Mahro. FOTO: Anne Nicolay-Guckland

Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro (57) leitet als stellvertretender Rathauschef bereits seit mehr als sechs Jahren die Geschicke der Stadt – seit der Suspendierung seines Vorgängers. Nun will er sich für seine Arbeit das Mandat der Bürger holen, wie er sagt.

Peter Stephan (rechts).
Peter Stephan (rechts). FOTO: Silke Halpick / LR

Der parteilose Stadtverordnete Peter Stephan gehört seit 2010 zur Fraktion der Linken und leitet seitdem den Sozialausschuss. Für Parteigenossen ist der Ur-Gubener Familienvater eine „authentische Alternative“. Er selbst will ein Bürgermeister „für alle“ werden, setzt auf Bürokratie-Abbau und Stärkung des sozialen Engagements.

Harald Knoll
Harald Knoll FOTO: Frank Hilbert

Die FDP-Fraktion hat den parteilosen Harald Knoll nominiert. Er lebt seit 22 Jahren in Guben und ist Diplom-Bauingenieur. Seine langjährigen Erfahrungen in der Verwaltung qualifizierten ihn, betont FDP-Fraktionschefin Monika Birkholz. Er wurde am Dienstagabend nominiert.

Daniel Münschke.
Daniel Münschke. FOTO: Nicole Nocon

Für die Alternative für Deutschland (AfD) tritt Daniel Münschke an. Der 38-Jährige ist gebürtiger Gubener, spielt beim BSV Fußball, wohnt aber in Cottbus und arbeitet als Finanzberater. Er trat bereits 2014 bei der Landtagswahl an.

Marko Steidel.
Marko Steidel. FOTO: Silke Halpick

Ob Marko Steidel aus Groß Drewitz als Einzelbewerber zur Wahl zugelassen wird, hängt davon ab, ob er die dafür nötigen 56 Unterstützerunterschriften sammeln kann. Er hatte eigenen Angaben zufolge eine Liste im Gubener Rathaus ausgelegt, kenne aber den Schlussstand selbst nicht. Steidel ist durch den Streit um das Amt des Gubener Apfelkönigs bekannt geworden.