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| 02:37 Uhr

Frauen als Akteure wieder sichtbar machen

Zum Frauenfrühstück wird auch wieder in Guben eingeladen. Darüber hinaus startet die Frauenwoche am 1. März im Spree-Neiße-Kreis mit einer Ausstellung zum Thema Alleinerziehende in Forst.
Zum Frauenfrühstück wird auch wieder in Guben eingeladen. Darüber hinaus startet die Frauenwoche am 1. März im Spree-Neiße-Kreis mit einer Ausstellung zum Thema Alleinerziehende in Forst. FOTO: Silke Halpick
Spree-Neiße. Die Veranstaltungen zur Frauenwoche im Landkreis Spree-Neiße sollen das Thema Gleichberechtigung wieder in den Fokus rücken. Jürgen Scholz

In wenigen Tagen beginnt landesweit die Brandenburgische Frauenwoche. Das diesjährige Motto "Frauen Macht faire Chancen" ruft die Brandenburgerinnen auf, an der Chancengleichheit in Politik und Gesellschaft aktiv mitzuwirken, soll Raum bieten für Gespräche unterschiedlicher Frauengenerationen und wird auch dazu genutzt, neue Perspektiven, Ideen und Herangehensweisen auf gleichstellungspolitischem Gebiet zu entwickeln. Darauf weist der Landkreis Spree-Neiße hin. Gerade der Internationale Frauentag erinnere immer wieder daran, dass es trotz gesetzlich verbriefter Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zahlreicher Erfolge auf dem Weg zu einer gelebten Gleichstellung auch in Deutschland noch eine Menge zu tun gebe. Von kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, frauenpolitisch Aktiven in Verbänden, Vereinen, Einrichtungen, Parteien und Kirchen werden im Rahmen der diesjährigen Frauenwoche erneut eine Vielzahl von Veranstaltungen organisiert, die eine gute Gelegenheit bieten, Frauen als Akteure von Frauen- und Gleichstellungspolitik mit ihren Perspektiven und Handlungsräumen sichtbar zu machen. Bei fast allen Veranstaltungen wird eine telefonische Anmeldung empfohlen, da die Platzkapazität begrenzt ist.

Mit einer Ausstellungseröffnung im Kreishaus Forst wird am Mittwoch, 1. März, um 10 Uhr das Thema Alleinerziehende auch mit einem frauenpolitischen Forum verbunden. Wie der Spagat zwischen Beruf und Kindern gelingen kann und welche Unterstützung es für Alleinerziehende gibt, wird mit der Ausstellung vorgestellt. Am Forum nehmen unter anderem Birgit Uhlworm (Landesverband der Selbsthilfegruppen Alleinerziehender), Manfred Thuns (Fachbereichsleiter Kinder, Jugend und Familie im Landkreis Spree-Neiße) und Rita Richter (Leiterin operativer Bereich im Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße) teil. Über Erfahrungen bei der Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen berichten auch Vertreter der BQS GmbH Döbern (Telefon 03562 98610005; k.kossack-beauftragte@lkspn.de).

In Guben wird am 2. März um 9 Uhr das Frauenfrühstück im Gemeindezentrum der Heilsarmee (Brandenburgischer Ring 55) mit einer Gesprächsrunde verbunden (Eintritt: zwei Euro, Telefon 03561 544994, guben@heilsarmee.de).

Ebenfalls in Guben geht es am 2. März um 17.30 Uhr in der Stadtbibliothek (Gasstraße 6) in einer Lesung mit der Buchautorin Anke Domscheit-Berg um die Frage, warum Frauen immer noch benachteiligt werden und wie Unternehmen, Politik und Einzelne zu Gleichberechtigung beitragen können (Anmeldung Telefon 03561 2301 oder 03561 68711061 sowie gba@guben.de).

Ebenfalls am 2. März um 18 Uhr liest Lena Paul in der Stadtbibliothek Forst (Lindenstraße 10-12) aus "Dating Mom", der Geschichte einer Mittfünfzigerin, die sich nach dem Ende ihrer Beziehung auf die Suche nach einem neuen Partner begibt. Die Autorin wurde 1980 in Forst geboren, ist ausgebildete Bürokauffrau und arbeitete als Reiseleiterin (Telefon 03562 989380).

Am 3. März wird an mehreren Orten zum Weltgebetstag eingeladen, der sich in diesem Jahr mit den Philippinen befasst. Um 17 Uhr beginnt im evangelischen Gemeindehaus Forst (Frankfurter Straße 23) der Gottesdienst, danach gibt es einen typischen philippinischen Imbiss. Die Kinder sind zur gleichen Zeit zu ihrem Weltgebetstag eingeladen. Um 18 Uhr lädt die evangelische Kirchengemeinde Guben ins Pfarrhaus (Alte Poststraße 67) ein (Telefon 03561 431200). Um 19 Uhr beginnt in Spremberg der Weltgebetstag bei der Landeskirchlichen Gemeinschaft (Heinrichstraße 14, Telefon 03563 2143).

Über weitere Veranstaltungen werden wir im Laufe der nächsten Wochen berichten, eine Auswahl ist einsehbar unter www.lr-online.de/frauenwoche