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| 02:35 Uhr

Fräsmaschine setzt in Neuzelle an

Hier beginnt die Sperrung: Auf der Chausseestraße in Neuzelle in Richtung Guben kurz hinter der Dorchebrücke.
Hier beginnt die Sperrung: Auf der Chausseestraße in Neuzelle in Richtung Guben kurz hinter der Dorchebrücke. FOTO: MOZ/Gerrit Freitag
Neuzelle. Es ist Sommer. Auf den Straßen wird gebaut. Auch die B 112 ist wieder an mehreren Stellen betroffen. Demnächst beginnen die Instandsetzungsarbeiten in und südlich von Neuzelle. Janet Neiser

Das derzeit gesperrte Teilstück auf der B 112 hinter dem Abzweig Pohlitz ist so gut wie fertig. Doch die nächsten Aufgaben stehen an. Noch bevor der Streckenabschnitt in Richtung Frankfurt von der Grubenbahnstraße bis einschließlich Esso-Tankstelle instand gesetzt wird, beginnen in der letzten Juliwoche die Fräsarbeiten auf der Bundesstraße in Neuzelle. Dort hat sich der Landesbetrieb Straßenwesen einen knapp zwei Kilometer langen Abschnitt vorgenommen. Beginnend an der Dorchebrücke zieht er sich hoch bis zur Abfahrt Streichwitz.

"Gerade die Deckschicht auf dem oberen Abschnitt der B 112 ist doch schon etwas älter", heißt es aus dem Landesbetrieb. Und im Ort selbst will man gleich die Lücke bis zur Brücke schließen, die im vergangenen Jahr erneuert wurde. Aber so schlecht ist doch die Straße noch gar nicht, wird manch einer denken. Der Landesbetrieb allerdings schaut genauer hin - auch auf die kleinsten Risse in der Decke. Und Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) sagte in dieser Woche in Groß Lindow ganz klar: Es sei doch besser vorbeugend etwas an der Decke zu machen und nicht zu warten, bis die darunterliegenden Schichten beschädigt sind.

Rund 51 8000 Euro wird der 1970 Meter lange Teilabschnitt in und südlich von Neuzelle kosten. Dort werden die Deck- und die darunter befindliche Binderschicht erneuert, und zwar auf 33 000 Quadratmetern. Los geht es im ersten Bauabschnitt südlich der Dorchebrücke. Von der Fuge, die bei den Arbeiten im vergangenen Jahr entstanden ist, bis zur Mitte der Kirchstraße. 27 Meter lang ist dieses Teilstück. Aber es ist laut Landesbetrieb ein Knackpunkt, denn dort fährt der Schulbus lang. Deshalb müsse man auch in den Sommerferien fertig werden.

Die Sperrung der B 112 in diesem kurzen Abschnitt erfolgt am Montag, 24. Juli. Einen Tag später kommen die Fräsmaschinen. Nicht mal eine Woche sollen die Arbeiten dort dauern - wenn alles planmäßig verläuft.

In dieser Zeit ist die Kirchstraße dennoch per Auto zu erreichen- allerdings nur, wenn man aus Richtung Guben kommt. Die offizielle Umleitung führt in beiden Fahrtrichtungen über die L 431 nach Möbiskruge zur L 43 und L 45 weiter über Kobbeln, Bahro, Göhlen, Bomsdorf bis Steinsdorf. Und von dort aus geht es wieder auf die B 112. Diese Umleitung gilt auch für den zweiten, längeren Bauabschnitt, der dann von der Einmündung Kirchstraße bis zur Abfahrt Streichwitz führt und wahrscheinlich im August beginnt.

Die Einmündungen Mühlenweg und Wellmitz sind im zweiten Teil der Instandsetzungsmaßnahme auf der B 112 ebenfalls gesperrt - zumindest wenn direkt im Kreuzungsbereich gebaut wird, denn immerhin werden neun bis elf Zentimeter Deckschicht abgefräst. Auch die Zufahrt zur Kirchstraße ist während des zweiten Bauabschnitts möglich - diesmal allerdings nur von der anderen Seite, also vom Ortskern Neuzelle aus. Eine Ampel soll dann den Verkehr regeln.

Die gesamte Baumaßnahme soll nach jetzigen Planungen bis 8. September dauern.