Ehemalige Mitarbeiter und Betriebsleiter der Gubener Fischfabrik werden am Nachmittag zwischen 15 und 17 Uhr über den Arbeitsalltag in der Fabrik berichten. Außerdem wird Lars Wiedemann, Fotograf der Ausstellung, über seine Bilder und den derzeitgen Zustand der Fabrik in der Uferstraße berichten. Darüber hinaus kündigt die Stadt einen weiteren Gesprächspartner an, der etwas über die Zukunft des historischen Industriegebäudes sagen wird.

Die Leiterin des Stadt- und Industriemuseums Heike Rochlitz lädt ausdrücklich nicht nur eheamalige Fischfabrik-Mitarbeiter zu diesem Nachmittag ein, sondern auch alle, die Interesse an Gubens Wirtschaftsgeschichte und Zukunft haben. Die Ausstellung "Fragmente - Fischverarbeitung in Guben" läuft noch bis zum 21. Februar im Stadtmuseum. Die Sonderveranstaltung am vorletzten Ausstellungstag kostet drei Euro für Erwachsene, ermäßigt zwei Euro. Kinder zahlen 1,50 Euro.

Die Fischfabrik startete ihre Produktion 1957 in den Produktionsräumen des städtischen Schlachthofes. Im Zuge der politischen Wende endete die Fischverarbeitung 1993.