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Feuerwehrmuseum in Eisenhüttenstadt zertifiziert

Eisenhüttenstadt. Das Feuerwehr- und Technikmuseum Eisenhüttenstadt ist nun eines von neun Feuerwehrmuseen in Europa, drunter fünf in Deutschland, das sich auf ein erfolgreiches Zertifizierungsverfahren berufen kann. Darüber informiert Stadtsprecherin Susann Mahlow. red/pos

Nach 25 Jahren erfolgreicher Arbeit hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, sich einer Zertifizierung zu stellen. In der internationalen Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungswesens gibt es die CTIF-Kommission, ein internationales technisches Komitee, das sich um vorbeugenden Brandschutz und Feuerlöschwesen kümmert. Untersucht wurden in Eisenhüttenstadt durch den Leiter des Deutschen Feuerwehrmuseums Fulda und dem Kommissionsvorsitzenden aus Österreich Depots und die Dauerausstellung. Bewertungspunkte waren Museumspädagogik, Ausstellungsdidaktik, Zustand der Exponate sowie die Erläuterung der Exponate in deutscher und englischer Sprache.

Die Freude bei der Übergabe des Zertifikats war gleich noch mal so groß, da das Museum 2000 Euro aus dem Topf der Lotteriegesellschaft der Ostdeutschen Sparkassen für die Restaurierung eines historischen Fahrzeugs erhielt.

Das Feuerwehr- und Technikmuseum Eisenhüttenstadt hat - obwohl erst 25 Jahre am heutigen Standort - eine interessante Geschichte. Die beginnt mit der Sammlung historischer Feuerlöschtechnik, setzt sich fort mit dem Brandschutzkabinett in der Gubener Straße, das dem VII. Wohnkomplex geopfert wurde, und der Geschichte des heutigen Ausstellungsgebäudes. Dieses wurde im Juni 1992 eröffnet.

Das Museum hat dienstags bis freitags von 10 bis 17 Uhr sowie an den Wochenenden von 13 bis 17 Uhr geöffnet.