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| 18:32 Uhr

Schenkendöbern
Mix-Team schlägt sich achtbar

Schenkendöbern/Bobrowice. Feuerwehren der Gemeinde Schenkendöbern haben beim Ausscheid im Bobrowice teilgenommen. Von Ute Richter

Am Wochenende hat eine Abordnung der Ortswehren der Gemeinde Schenkendöbern ihre polnischen Feuerwehrkameraden anlässlich des Kreisausscheides im Feuerwehrsport in der Gemeinde Bobrowice besucht. Mit dabei waren die neu gegründete Frauen- sowie die Männermannschaft der Ortswehr Grano, die Ortswehr Groß Gastrose und die Markosicer Kameraden unter Führung des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Daniel Krug. Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße und der Leiter des Fachbereiches für nationale und internationale Zusammenarbeit Jörg Fischer nahmen ebenfalls auf  Einladung des polnischen Partnerverbandes Krosno Ordrzánskie teil.

Großer Bahnhof im etwa 30 Kilometer entfernten Bobrowice: Nach einem Gottesdienst wurden das neu erbaute Feuerwehrhaus sowie das zeitgleich neu angeschaffte Hilfeleistungslöschfahrzeug sowie die neue Fahne der freiwilligen Feuerwehr übergeben und vom Pfarrer geweiht.

Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer auf den von zünftiger Blasmusik begleiteten Marsch zum Wettkampfgelände auf dem Sportplatz. Nach äußerst zahlreichen Kinder- und Jugendmannschaften galt es für die Granoer Kameradinnen, ihren ersten Wettkampf vor Publikum zu bestreiten. Die Aufregung war entsprechend groß. Mit einer Zeit von 53 Sekunden hatten sie trotz eines Schlauchverdrehers ein achtbares Ergebnis und beendeten den Lauf vor ihren auf der Nachbarbahn gestarteten polnischen Kameradinnen. Als nächstes war die internationale, aus Kameraden der Wehren Markosice, Groß Gastrose und Grano am frühen Morgen zusammengestellte, Männermannschaft am Start. Auch hier wurde ein achtbares Ergebnis erreicht.

Natürlich gab es jede Menge Gesprächsstoff zum Fachsimpeln, nicht zuletzt die von den polnischen Kameraden verwendete Feuerwehrtechnik war für einige unbekannt. Bodo Arend hatte als Sprachmittler wieder gut zu tun. Für viele der Kameraden aus der Gemeinde Schenkendöbern war der Ausflug der erste zu einem solchen Wettkampf. Sie waren beeindruckt von der Organisation und der polnischen Gastfreundschaft. Letztlich war es eine gelungene Veranstaltung, die zur Festigung der deutsch-polnischen Partnerschaft beigetragen hat.