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Feuerwehr zum Anfassen

Einen tollen Ausblick beispielsweise auf die Übungen zum Feuerlöschen hatten die Besucher hoch oben von der Drehleiter.
Einen tollen Ausblick beispielsweise auf die Übungen zum Feuerlöschen hatten die Besucher hoch oben von der Drehleiter. FOTO: utr1
Schenkendöbern. Feuerwehr zum Anfassen hat es am Samstag bei der Jugendwehr in Schenkendöbern gegeben. Vorbereitet von den Jugendwarten Sven Jablonski und Melanie Bähr, dem Ortswehrführer Ralph Homeister sowie den Feuerwehrleuten Christian Pumpa, Anke Niewsch, Ralf Poetschke, Yvonne und Nico Franz erwartete die Nachwuchsfloriansjünger ein spannender Tag. Ute Richter

Neben Informationen rund um die Jugendfeuerwehr gab es eine Fahrzeugschau, bei der die Blaulichtfahrzeuge von den Mädchen und Jungen ganz genau unter die Lupe genommen wurden.

Bei einer Schauvorführung konnten die Besucher sehen, was die Nachwuchs-Feuerwehrleute alles in ihrer Ausbildung schon gelernt haben. Die Mädchen und Jungen zeigten beispielsweise, wie gut das Schlauch-Einrollen im Notfall schon klappt.

Ihren Leistungsstand testen die Schenkendöberner übrigens auch in jedem Jahr beim Gemeindeausscheid, der stets in Zusammenarbeit mit der Stadt Guben durchgeführt wird. 19 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren sind bei der Jugendfeuerwehr in Schenkendöbern derzeit organisiert. Alle drei Wochen wird sowohl Theorie als auch Praxis trainiert.

"Bei der Ausbildung ist es uns wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen mit Spaß und Freude, aber auch dem nötigen Ernst die so wichtigen Abläufe bei der Feuerwehr lernen. Das versuchen wir ihnen mit einem interessanten und lehrreichen Programm zu bieten", sagt Jugendwart Melanie Bähr. Doch am Samstag ging es vor allem um Spaß und darum, das Gelernte zu zeigen und andere Kinder und Jugendliche neugierig auf die Feuerwehr zu machen.

Am Abend kamen dann die Erwachsenen auf ihre Kosten. Dann luden die Feuerwehrleute zum Erntetanz mit der Band "4 und eins" in das Feuerwehrgebäude ein. Die Feuerwehrleute bedanken sich bei den Sponsoren, die nicht nur den Tag der offenen Tür unterstützten, sondern auch mit ihrer Hilfe dazu beitragen, dass die Nachwuchsarbeit bei den Floriansjüngern nicht zu kurz kommt.