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| 13:48 Uhr

Historie Neuzelle
Festprogramm zu 750 Jahren Klostergeschichte

Neuzelle. Konzerte, Ausstellungen und Diskussionen: Die Besucher der Festwoche bis zum 14. Oktober rund um das Kloster Neuzelle erwarten zahlreiche Veranstaltungen.

Zu den Höhepunkten des Festprogramms zählt die Ausstellung des Stiftsaltas aus dem Jahr 1758. Ein Blick in die Kartografie dokumentiert die Auseinandersetzung zwischen Kloster und Bauernschaft. Im 18. Jahrhundert gerieten sie in Grenzstreitigkeiten, was dazu führte, dass die Äbte Martinius Graff und Gabriel Dubau das Klosterareal vermessen ließen. Die Originalkarte mit farbigen Plänen zu allen Gebäuden der Anlage ist ab Sonntag, 7. Oktober, in Neuzelle zu sehen. Die Berliner Staatsbibliothek stellt den Festorganisatoren die Kartographie für drei Wochen zur Verfügung.

Musikgeschichte aus Neuzelle haben Experten in eine digitale Form gebracht. Aus dem Archiv des Klosters sicherten sie 16 000 Notenblätter und arbeiteten ein Jahr lang an der computergestützten Speicherung der Werke. Sie sind jetzt in der Datenbank für Wissenschaft und Forschung abrufbar. Projektmitarbeiter erläutern die Digitalisierung am Montag, 8. Oktober, in der Stiftskirche St. Marien.

Kulturgeschichte aus der Region lässt sich an den Neuzeller Passionsdarstellungen besichtigen. Nach umfangreicher Restaurierung ist die vierte Szene „Jesus vor Kaiphas“ am Mittwoch, 10. Oktober, im Museum Himmlisches Theater zu sehen.

Der Seelower Oratorienchor und das Neue Konzertorchester Berlin spielen am Samstag, 6. Oktober, um 19 Uhr in der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz Georg Friedrich Händels Messias. Gemeinsam treten alle Neuzeller Chöre am Samstag, 13. Oktober, in der Stiftskirche St. Marien auf.

Ein Symposium zur Klostergeschichte und Arbeit der Stiftung findet am Freitag, 12. Oktober, statt.

(chw)