ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:19 Uhr

Pocahontas, Winnetous und Co.
Feriencamp auf Spuren der Indianer

Im Sitzkreis musizieren die kleinen Indianer alle zusammen im Feriencamp vom Familienzentrum Grießen.
Im Sitzkreis musizieren die kleinen Indianer alle zusammen im Feriencamp vom Familienzentrum Grießen. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Grießen. Kinder mit Kopfschmuck und Federketten spielen im Familienzentrum Grießen. Von Michèle-Cathrin Zeidler

18 kleine Pocahontas und Winnetous haben die erste Ferienwoche im Familienzentrum Grießen verbracht. „Dieses Jahr haben wir uns auf die Pfade der Indianer begeben“, erzählt Silvia Bauer, die Leiterin des Familienzentrums.

Die sechs Jungen und zwölf Mädchen im Alter von sieben bis zwölf Jahren haben sich seit Montag im Bogenschießen versucht, um das Lagerfeuer gesessen und ihre eigenen Indianer-Geschichten geschrieben und bebildert. „Wir haben uns auch Kostüme gebastelt samt Kopfschmuck und Halskette“, sagt Silvia Bauer. „Das gemeinsame Musizieren mit Trommeln und Rasseln hat den Kindern besonders Spaß gemacht.“

Den großen Abschluss bildete eine Zeremonie am Donnerstagnachmittag. „Jedes Kind hat sich seinen eigenen Indianer-Namen ausgedacht und unser Häuptling wird eine kleine Taufe durchführen und ihnen ein Namensschild umhängen“, verrät die Leiterin, die wie ihre Nachwuchs-Indianer einen bunten und mit vielen Perlen verzierten Kopfschmuck trägt: „Einige Kinder haben sich nach den Indianern im Fernsehen benannt, andere wählten Namen mit schönen Bedeutungen.“ Die Kreationen auf den Namensschildern reichen von Pocahontas,  Winnetou und Old Shatterhand bis zum Namen mit der Bedeutung „Schmetterling, der sich auf eine Blüte setzt“.

Ermöglicht wurde das Feriencamp vom Landkreis Spree-Neiße. „Einige Kinder haben sich bereits für das nächste Jahr angemeldet“, erzählt Silvia Bauer. Ein Motto stehe allerdings noch nicht fest.