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| 09:38 Uhr

UPDATE Spenden für Behandlung benötigt
Familie durch Pilze vergiftet: Gubener senden Hilferuf aus Nepal

 Mit einem Rettungshubschrauber musste die kranke Familie in die Klinik gebracht werden. Allein der Transport kostet 2100 Euro.
Mit einem Rettungshubschrauber musste die kranke Familie in die Klinik gebracht werden. Allein der Transport kostet 2100 Euro. FOTO: Lischa Himalaya e.V. / Picasa
Guben/Kathmandu. Hilferuf vom Gubener Hilfsprojekt „Lischa Himalaya“. Ein Patenmädchen ist an einer Pilzvergiftung gestorben, ihre Familie ist schwer krank und braucht teure Hilfe.

Das Gubener Hilfsprojekt „Lischa Himalaya“ hat am Sonntagabend einen Hilferuf aus Nepal gesendet. Für eine schwer erkrankte Familie seien dringend Spenden notwendig, um die medizinische Versorgung sicherzustellen, schreiben Steffen Schöley und Daniela Jährig in einer Nachricht auch an die RUNDSCHAU.

Eins der Patenmädchen des Hilfsprojekts, Bunjimaya Chepang, hat für die Familie ein Pilzcurry zubereitet. Ihr älterer Bruder hatte zuvor die Pilze selbst gesammelt. Erst später stellte sich heraus, dass die Gewächse hoch giftig waren. Bunjimaya verstirbt an den Folgen der Vergiftung, ihre Brüder und der Vater leiden stark unter der Vergiftung.

Der Weg aber, den die Familie zurücklegen müsste, um allein an die Hauptstraße zu kommen, um so ein Krankenhaus zu erreichen, würde sieben Stunden in Anspruch nehmen. Zu lang, sagen die Ärzte, wie Schöley und Jährig mitteilen. Ein Krankentransport per Helikopter wurde notwendig.

Der allerdings kostet die Familie über 2000 Euro, die Krankenhauskosten belaufen sich Schöley und Jährig zufolge bereits auf mehr als 1000 Euro. Zwar könne das Lischa-Projekt die Familie unterstützen, die finanziellen Mittel reichten aber nicht aus. „Für die Familie ist das alltägliche Überleben bereits eine große Herausforderung. Medizinkosten in diesen Größenordnungen könnten sie niemals zahlen“, schreiben die beiden Projektverantwortlichen.

Daher bitten Schöley und Jährig um Spenden. Spendenkonten: LiScha Himalaya e.V.; Sparkasse Spree-Neiße; IBAN: DE11 1805 0000 0190 009071; BIC: WELADED1CBN oder LiScha Himalaya e.V; GLS Gemeinschaftsbank; IBAN: DE32 4306 0967 4092 2085 00; BIC: GENODEM1GLS

Am Dienstag gibt es Neuigkeiten aus Nepal: „Für den Vater und seine zwei Söhne ist der Überlebenskampf leider noch nicht überstanden. Sie benötigen derzeit Blut- und Plasmaspenden. Keine leichte Aufgabe, da ihre Blutgruppe schwer zu bekommen ist. Glücklicherweise hat eine Mitarbeiterin unseres Teams diese Blutgruppe, sodass sie (vorerst) die Retterin in der Not wurde. Sorgen bereitet allen der kleine Som Singh. Er verliert immer wieder das Bewusstsein. Aber er kämpft hart. Es sind so viele Genesungswünsche und Gebete für die Familie eingegangen, dass wir nun alle ganz stark auf die Heilung vertrauen“, schreibt das Team der Hilfsorganisation bei Facebook.