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Fall Hübner nimmt neue Fahrt auf

Der Bürgermeister von Guben, Klaus-Dieter Hübner (FDP). Foto: Bernd Settnik/Archiv
Der Bürgermeister von Guben, Klaus-Dieter Hübner (FDP). Foto: Bernd Settnik/Archiv
Guben. Guben. Mit der Suspendierung des gewählten Gubener Bürgermeisters Klaus-Dieter Hübner (FDP) durch Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) nimmt die Diskussion um die Zukunft der Gubener Verwaltungsspitze neue Fahrt auf. Zum ebenfalls vom Landrat eingeleiteten Disziplinarverfahren gibt es vonseiten der Kreisverwaltung keine Informationen. dsf

Auch zur Suspendierung äußert sich Altekrüger nicht im Detail. Nach RUNDSCHAU-Informationen steht jedoch eine Entscheidung über eine mögliche Kürzung von Hübners Bürgermeister-Bezügen noch aus.

Im November und Dezember werden derweil die Gubener Stadtverordneten über die Gültigkeit der Bürgermeister-Wahl entscheiden müssen. Zwei Wahleinsprüche sollen öffentlich behandelt werden. Geladen sind dazu die Einspruchsführer ebenso wie Klaus-Dieter Hübner.

Hübner hatte nach einer Verurteilung wegen Bestechlichkeit und Untreue das Amt des Bürgermeisters in Guben verloren, ließ sich aber bei der Neuwahl erneut aufstellen und erreichte mit 58 Prozent der Stimmen eine deutliche Mehrheit in der Stichwahl. Hübner wurde jedoch per Stadtverordnetenbeschluss suspendiert, bevor er ins Rathaus einziehen konnte.