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| 02:37 Uhr

Erzieherinnen protestieren gegen Vertragskündigung

Zeigen Gesicht: Erzieherinnen und Sympathisanten.
Zeigen Gesicht: Erzieherinnen und Sympathisanten. FOTO: S. Halpick
Guben. Gegen die geplante Kündigung des Überlassungsvertrages für den Hort der Corona-Schröter-Grundschule haben am gestrigen Mittwoch mehr als 25 Gubener, darunter Erzieherinnen und Sympathisanten der Einrichtung, vor dem Rathaus protestiert. Auch an der anschließenden Stadtverordnetenversammlung nahmen sie teil und zeigten "Gesicht". Silke Halpick

"Wir hoffen noch immer das Beste", sagt Thomas Wilke vom Vorstand des Hauses der Familie. Die Einrichtung ist der Träger des Hortes. Erst im Anschluss an die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, die im nicht-öffentlichen Teil der Beratung erfolgen soll, werde der Vorstand über das weitere Vorgehen beraten.

Fest steht schon jetzt: Die Gemütslage bei den betroffenen acht Erzieherinnen ist denkbar schlecht. Alle haben Angst um ihre Arbeitsplätze sowie vor der unklaren Zukunft des Hortes.

"Warum wird überhaupt über die Kündigung des Vertrages beraten?", will Monika Ziersch im Rahmen der Einwohnerfragestunde wissen. Der amtierende Bürgermeister Fred Mahro erklärt ihr allerdings nur, dass die Stadtverordneten legitimiert sind, über Vertragsverhältnisse dieser Art zu beraten.

Die Fraktion "Wir Gubener Bürger" teilte im Vorfeld der Sitzung in einer Stellungnahme mit, dass der Überlassungsvertrag lediglich gekündigt werden soll, um Vertragsklauseln anzupassen. Eine Vorentscheidung über einen Trägerwechsel sei damit nicht verbunden, heißt es

Der Hortbetrieb lief trotz der Teilnahme vieler Erzieherinnen an der Stadtverordnetenversammlung weiter, wie die Leiterin Ute Mattis mitteilt.

Über den Ausgang der Abstimmung will der amtierende Bürgermeister Fred Mahro die betroffenen Eltern am heutigen Donnerstag informieren.