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Enttäuschende Begründung

Werner Liebsch aus Guben schreibt nach einem persönlichen Brief an den Direktor der Sparkasse Spree-Neiße und das daraufhin geführte Gespräch mit dem Leiter der Sparkasse in Guben zum Wegfall der Sparkassen-Filiale am Schillerplatz enttäuscht: Es kann doch

nicht ausschlaggebend sein, dass die Altersstruktur WK II zu WK IV und die Anzahl der Konten die Gründe darstellen für eine solche Schließung. Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier eine generelle „Fehlplanung“ vorliegt, für die nun die Sparer herhalten sollen. Für Letztere ist doch gerade die Dienstleistung ausschlaggebend, die Betreuung und Beratung - auch derer, die die Konten im WK IV haben und trotzdem zum Schillerplatz kommen.
Des Weiteren sollten doch auch nach meinem Darfürhalten das ausgezeichnete Wohnumfeld und die Auslastung des Wohngebietes eine Rolle spielen. In dieser Beziehung hat die Obersprucke ein deutliches Plus. Altersstrukturbedingt frei werdende Wohnungen werden gern und schnell wieder belegt - und zwar durch junge Familien. Die Verantwortlichen sollten sich deshalb schleunigst etwas Besseres einfallen lassen, um keinen Reinfall zu erleben.