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| 01:29 Uhr

Englisch pauken am Deulowitzer See

Teilnehmer des Englisch-Camps am Deulowitzer See in Guben.
Teilnehmer des Englisch-Camps am Deulowitzer See in Guben. FOTO: Michel Havasi (GUB)
Guben. Knapp 50 Schüler haben das einwöchige Englisch-Camp im Touristenstützpunkt am Deulowitzer See besucht, das die evangelisch-freikirchlichen Gemeinden der Niederlausitz zum 9. Mal organisiert hatten. Michel Havasi


Im täglichen Unterricht vertieften sie ihre Sprachkenntnisse. Daneben sorgten Fußball-, Volleyball- und Wasserspiele für unterhaltende und erfrischende Abwechslung. Vor allem aber wurden Freundschaften mit den amerikanischen Lehrern geknüpft, die die deutschen Schüler unterrichteten.

“Mir hat das Camp richtig gut gefallen„, sagt Jonathan Reißmann aus Dörrwalde bei Großräschen. Der Druck sei hier nicht so groß wie in der Schule. “Es ist ein großer Vorteil, sich mit Muttersprachlern zu unterhalten„, schildert der 16-Jährige. Das helfe ungemein.

Eine der Lehrerinnen ist Brenna. Die 20-jährige Amerikanerin kommt aus dem kalifornischen San Diego. Am Deulowitzer See habe es ihr richtig gut gefallen. “Ein paar deutsche Wörter habe ich auch gelernt„, sagt sie und zählt auf: Schere, Nase, Auge, Zähne, Eimer.

Gemeinsam mit ihrer College-Kollegin Alysha aus Long Beach (Kalifornien) will sie nach dem Camp noch eine Woche Berlin dranhängen. Doch bevor es soweit ist, müssen die jungen Frauen noch flotte Sprüche in die Bibeln der deutschen Schüler schreiben - als Andenken an eine schöne Zeit. Wichtig sind dabei auch Kontaktdaten wie E-Mail oder die Benutzernamen in Internet-Netzwerken.

“Damit können wir dann untereinander Kontakt halten„, erklärt Christian Grunert aus Bestensee, südlich von Berlin. Seine Schwester habe ihm das Camp empfohlen. Die englische Sprache in lockerer Atmosphäre lernen - das fand der 13-Jährige besonders gut.

Dieses Jahr habe natürlich ganz im Zeichen der Hitze gestanden, resümiert Alan Cross, Leiter des Camps. Der gebürtige Kalifornier lebt seit mehr als 20 Jahren in Deutschland, neun davon in Cottbus. “Wir haben die Tagesabläufe den Temperaturen angepasst.„ Das kam bei den Schülern gut an.