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| 01:04 Uhr

Eltern müssen sich selbst um die Fahrscheine kümmern

Spree-Neiße.. Die Satzung über die Schülerbeförderung im Landkreis Spree-Neiße geht allen Haushalten im Kreis mit der Juli-Ausgabe des „Spree-Neiße-Kuriers“, dem Amtsblatt des Kreises, zu. (red)

Die Satzung, Antragsformulare und Hinweise für die Eltern können außerdem über die Internetseite www.landkreis-spree-neisse.de abgerufen werden.
Die Eltern werden gebeten, schnellstmöglich den Antrag zur Erstattung von Fahrkosten an die Schulverwaltung des Kreises zu stellen. Damit sichern sie, dass es trotz der vorangeschrittenen Zeit einen zügigen Bescheid als Grundlage für den Erwerb einer Jahreskarte gibt.
Wichtigste Neuerung ist, dass sich die Eltern selbst um den Erwerb der Fahrscheine im Verkehrsbüro von Cottbusverkehr am Busbahnhof Cottbus oder den Servicestellen von Neißeverkehr bemühen müssen. Die Jahreskarten für den Zeitraum vom 1. August 2003 bis 31. Juli 2004 können entweder in der Form einer Abo-Jahreskarte oder einer Jahreskarte erworben werden. Beim Abschluss eines Abo-Jahresvertrages zahlen die Eltern in zehn Monatsraten ihren Eigenanteil. Beim Kauf einer Jahreskarte ist der um einige Euro günstigere Eigenanteil für das gesamte Jahr sofort zu entrichten. Der verbleibende Fahrpreis wird durch die Unternehmen direkt mit dem Schulverwaltungsamt verrechnet.
Gemäß des ab August geltenden Tarifs beträgt der monatliche Eigenanteil für Anspruchsberechtigte 12,90 Euro. Beim Erwerb einer Jahreskarte beträgt der Eigenanteil 122,50 Euro. Voraussetzung für diese Verfahrensweise ist, dass die Eltern einen Bescheid des Schulverwaltungsamtes in einem der Servicebüros vorlegen können.
Im Interesse eines möglichst reibungslosen Ablaufs des Verkaufs der Fahrkarten werden die Eltern gebeten, nicht erst in den letzten Tagen vor dem Schulbeginn die Fahrausweise zu kaufen, sondern unmittelbar nach Erhalt des Bescheides.
Empfängern von Sozialhilfe und von Grundsicherungsleistungen wird nahegelegt, den Anträgen auf Fahrkostenerstattung die entsprechenden Bescheide beizulegen, damit durch die Schulverwaltung die Fahrscheine bestellt und zugesandt werden können.
Eltern mit sehr niedrigem Einkommen, wird empfohlen, in den zuständigen Sozialämtern prüfen zu lassen, ob möglicherweise ein Anspruch auf Befreiung von der Zahlung eines Eigenanteils besteht.