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| 14:45 Uhr

Elternkonferenz
„Das wäre viel zu eng und gefährlich“

Die Brücke in der Schulstraße könnte bald geöffnet werden.
Die Brücke in der Schulstraße könnte bald geöffnet werden. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. Eltern der Friedensschule wollen Brücke in der Schulstraße nicht für den Verkehr freigeben. Von Michéle-Cathrin Zeidler

Die Brücke in der Schulstraße soll in den Sommerferien saniert werden. „Nach der Sanierung besteht die Möglichkeit, die Brücke für den Verkehr freizugeben“, erklärt Gubens Baufachbereichsleiter  Sven Rogosky. Über diese Möglichkeit hat die Stadt am Mittwochabend mit Eltern und Lehrern der Friedensschule diskutiert. „Die Sanierung sieht vor, die Brücke in der Art und Form wiederherzustellen“, so Sven Rogosky. „Eine Verbreiterung und ein separater Fußweg gibt die Statik nicht her.“  

Aktuell endet die Schulstraße vor der Brücke als Sackgasse. Die Verkehrssituation ist zu Beginn und Ende der Schulzeiten chaotisch. In der Vergangenheit hat die Polizei mehrfach kritisiert, dass viele Eltern mit ihren Autos direkt bis vor die Brücke fahren. Dort wenden sie dann und dadurch entsteht ein Rückstau. „Die Stadt schlägt vor, die Brücke für den Verkehr von der Berliner Straße in Richtung Alte Poststraße zu öffnen“, sagt Rogosky.

Doch die Eltern haben dabei Sorge um ihren Nachwuchs. „Die Kinder müssen auch über die Brücke gehen. Das ist zu eng und gefährlich“, so die Meinung vieler Elternvertreter.  Sie wollen sich den Verkehr nicht bis direkt an die Schule ziehen. „Es ist jedes Jahr zu Beginn des Schuljahres das gleiche Problem“, weiß Schulleiter Frank Müller. „Aber die Belehrung der Eltern hat eigentlich immer gut geklappt. Viele parken danach in der  Berliner Straße  oder der Alten Poststraße.“ Statt einer Öffnung der Brücke wollen viele Elternvertreter lieber die Schulstraße ebenfalls schließen.

Doch da verweist der amtierende Bürgermeister Fred Mahro auf die Anlieger.  Diese müssen jederzeit zu ihrem Haus kommen. „Wir sind Herr über die Schilder“, so Mahro. „Ich würde auf ein Signal der Eltern warten, aber bisher sehe ich eine deutliche Mehrheit für den Fortbestand der Sperrung der Brücke.“