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| 14:26 Uhr

Aktion in Guben
Einwohner entfernen Müll beim Frühjahrsputz

Rund um den Kletterfelsen war jede Menge Laub, Unkraut und Unrat zu entfernen.
Rund um den Kletterfelsen war jede Menge Laub, Unkraut und Unrat zu entfernen. FOTO: Ute Richter
Guben. Weniger Teilnehmer als in der Vergangenheit packten am Wochenende in der Stadt an.

Unter dem Motto „Guben putzt sich!“ haben am Samstag rund 100 Gubener an der vierten großen Frühjahrsputzaktion der Stadt teilgenommen. Auf den Neißeterrassen und entlang des Neißeradweges waren Mitarbeiter der Energieversorgung Guben (EVG) im Einsatz. Sie schwangen ihre Besen, Harken und Schippen, beseitigten Unrat und befreiten Plätze und Wege von Unkraut. Für Enrico Drewitz, technischer Leiter bei der EVG, und seine Kollegen war es das zweite Mal, dass sie an dieser Frühjahrsputzaktion teilnahmen. „Hier hat sich seit dem vergangenen Jahr wieder viel Müll angesammelt“, sagte er.

An neun Standorten waren Arbeitsgruppen im Einsatz. Die Parteimitglieder der Linken trafen sich traditionell am Außengelände der ehemaligen Wilhelm-Pieck-Schule. Bürgermeisterkandidat Peter Stephan packte dort kräftig mit an. Am alten Gubener Hafen war der amtierende Bürgermeister Fred Mahro mit vielen freiwilligen Helfern im Einsatz. Dieses Areal ist mittlerweile ein beliebter Platz nicht nur für die Gubener, sondern auch für Besucher der Stadt geworden.

Auf dem Schillerplatz machten sich Mitarbeiter der Stadt, der Stadtteilbüros der Obersprucke und Mitglieder von Vereinen zu schaffen. Sie beseitigten Unkraut, bepflanzten Beete und die zahlreichen Blumenkübel. In der Bahnhofstraße packten Asylbewerber mit an, sammelten Müll und sorgten für saubere Wege. Regelmäßig beteiligt sich auch das Gubener Tierheim an der Aktion.

Rund um den Kletterfelsen im WK IV war beispielsweise jede Menge Laub von den Rasenflächen zu entsorgen. Hier griff Bürgermeisterkandidat Daniel Münschke mit zur Harke. Etliche Säcke Laub kamen zusammen. Aber auch Unkraut war reichlich zu entfernen. Annette Rodinger von der Stadtverwaltung, die dort ebenfalls mit im Einsatz und im Vorfeld für die Organisation mitverantwortlich war, erzählte, dass es in diesem Jahr weit weniger Menschen waren, die sich an der Aktion beteiligten. „Es ist schade, denn diese Putzaktion kommt je letztlich allen zu Gute. Wir hoffen, dass nächstes Jahr wieder mehr Beteiligung ist“, ergänzte sie.