Die Kinder des Montessori-Kinderhauses, der Kita „Brummkreisel“ , des Hortes der Friedensschule sowie das Zupf- und Streichorchester der Musikschule gestalteten das Auftakprogramm. Parallel dazu konnte gebastelt werden. Stände boten Weihnachtspräsente an, und wer wollte, ließ ein Foto mit dem Weihnachtsmann schießen.
Im Atelier der Kunstgilde konnten Interessenten kreative Fähigkeiten ausprobieren. Im Mittelpunkt der Bastelstraße standen Lampions, die am Abend bei einem Umzug durch die Stadt gleich ausprobiert wurden.
Zu denen, die erwartungsvoll zum Familienweihnachtsmarkt gekommen waren, gehörten auch Michelle und ihr Opa Reinhard. Die Zehnjährige kam gerade vom Klavierunterricht aus der Musikschule und wollte noch kleine Geschenke basteln. Eines soll ihre Freundin Annalisa und ein weiteres Laura erhalten.
Das Weihnachtsfest feiert die Familie gemeinsam. Nach dem Kaffee geht es zum Blasmusikkonzert der Familie Göritz am Blumenweg, dann ist Zeit zum Abendessen, und anschließend kommt der Weihnachtsmann. „Ich glaube an ihn“ , sagt die Zehnjährige, „und weil es auf der Welt nur einen Weihnachtsmann gibt, helfen die Eltern beim Geschenkeverteilen.“
Auf dem Wunschzettel von Michelle stehen Inliner, ein Sitzsack mit Fußballmuster, Leckereien für ihren Hasen „Schnuffel“ und „dass meine Familie immer Glück hat“ , erzählt das aufgeweckte Mädchen. Nach den Feiertagen will sie noch mit Opa Reinhard ein Hasenhaus bauen.