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Eingebrochenes Auto wird teuer

Die Feuerwehr der Gemeinde Schenkendöbern holte das eingebrochene Fahrzeug vom Eis.
Die Feuerwehr der Gemeinde Schenkendöbern holte das eingebrochene Fahrzeug vom Eis. FOTO: ZVG
Guben. Für die beiden Verursacher des Feuerwehreinsatzes Ende Januar am Deulowitzer See wird es jetzt teuer. Die Gemeinde Schenkendöbern stellt ihnen die Kosten für den Einsatz in Rechnung.

"Der Bescheid ist bereits erstellt", sagt Holger Häckert vom Ordnungsamt. Eine konkrete Summe will er allerdings nicht nennen.

Laut Satzung der Gemeinde können die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Für den Einsatzleiter fallen demnach 25 Euro pro Stunde, für andere Einsatzkräfte 15 Euro pro Stunde an. Hinzu kommen die Kosten für die Technik.

Der 27-jährige Fahrer und ein 34-jähriger Beifahrer sind am 22. Januar 2017 mit einem Auto auf dem zugefrorenen Deulowitzer See eingebrochen. Die beiden flohen von der Unfallstelle, konnten aber ermittelt werden. Laut Polizei machten sie sehr unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang.

Ob ein Umweltschaden durch ausgelaufenes Öl eingetreten ist, muss die Untere Wasserbehörde des Landkreises Spree-Neiße eigenen Angaben zufolge zunächst noch prüfen. Mit den Ergebnissen sei erst in zwei bis drei Wochen zu rechnen. Sollte das der Fall sein, werden auch die Kosten für die Beseitigung dem Verursacher in Rechnung gestellt.