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Eine "liebenswerte Wertschätzung" der Gubiner Berge

Viele Gäste von deutscher und polnischer Seite waren zur Ausstellungseröffnung ins Hutcafé gekommen. Bis 12. März ist "Kunst am Berg" dort noch zu sehen.
Viele Gäste von deutscher und polnischer Seite waren zur Ausstellungseröffnung ins Hutcafé gekommen. Bis 12. März ist "Kunst am Berg" dort noch zu sehen. FOTO: dsf
Guben. Über 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten vor rund einem halben Jahr am Workshop "Kunst am Berg" in den Gubiner Bergen teilgenommen, um ihre Eindrücke festzuhalten. Das geschah zum Teil auf Leinwänden, teils mit der Kamera, aber auch in Gedichten. Daniel Schauff

Die Ergebnisse sind bis zum 12. März in einer Ausstellung im Hutcafé des Stadt- und Industriemuseums zu sehen. Als eine "liebenswerte Wertschätzung" bezeichnete Irmgard Schneider, Vorstandsmitglied des Fördervereins zur Wiederherstellung der Kulturlandschaft Gubiner Berge Workshop und Ausstellung. Das Treffen von Künstlern und Laien sei eine reine Freizeitaktivität gewesen, die jedoch in Zukunft fortgesetzt werden solle.

Auf den völlig unterschiedlichen Werken - mal von hoch talentierter Künstlerhand, mal aus der Sicht eines Kindes - lassen die Farben Orange, Braun und Grün in den Vordergrund treten und sollen die Natur im weitesten Sinne widerspiegeln, wie Museumschefin Heike Rochlitz sagte.

Der Workshop, so Irmgard Schneider, sei mit der Ausstellung die "Einleitung" zur Wiederherstellung der Gubiner Berge als Kulturlandschaft. Dem hat sich der Förderverein seit 2012 verschrieben. Mit ersten Projekten habe man gezeigt, dass eine Wiederbelebung möglich sei, so Irmgard Schneider.

Öffnungszeiten der Ausstellung im ehemaligen Hutcafé: Dienstag bis Freitag, 12 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 14 bis 17 Uhr.