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| 02:37 Uhr

Eine langjährige Tradition wiederbelebt

Zehn Mannschaften aus Guben, Sembten und Peitz kämpften beim Volleyballturnier am Samstag um die Plätze.
Zehn Mannschaften aus Guben, Sembten und Peitz kämpften beim Volleyballturnier am Samstag um die Plätze. FOTO: utr1
Sembten. Eine langjährige Tradition haben die Sembtener am Samstag aufgegriffen. Einst wurde in jedem Jahr ein deutsch-polnisches Volleyballturnier an der Interkulturellen Stätte (IKS) durchgeführt. utr1

Organisiert wurde es stets vom Dorfklub. Doch nach einer Pause wagten sich die jungen Leute des Ortes an die Organisation. Sieben Besucher des Jugendklubs kamen auf diese Idee und baten Gaby Schütze als Jugendsozialarbeiterin der Gemeinde Schenkendöbern um Mithilfe. Sie begleitete die jungen Leute von der Idee bis zur Durchführung am vergangenen Wochenende. "Es ging darum, etwas für die Menschen in Sembten zu tun, aber auch organisierte Jugendklubs aus der Region dafür zu begeistern", so Gaby Schütze.

Und deshalb begann dieses Wochenende auch mit einem gemütlichen Beisammensein im großen Festzelt, bei dem nicht nur über Volleyball gefachsimpelt wurde, sondern auch kräftig getanzt. Ganz begeistert waren die jungen Leute von der Musik. Und auch wenn der Abend relativ spät zu Ende ging, so war am Samstagmorgen alles aufgeräumt und für das Volleyballturnier vorbereitet. "Die jungen Sembtener haben sich selber übertroffen. Ich bin echt stolz auf die Organisatoren", so die Sozialarbeiterin. Am Samstag kämpften zehn Mannschaften aus Sembten, Guben und Peitz um die Plätze. Jansmischmaschgruppe konnte sich den ersten Platz vor dem Sembtener Dorfklub und der Mannschaft mit dem ulkigen Namen Baladasdarein erspielen.

Auch von den teilnehmenden Mannschaften kam durchweg positive Resonanz. "Zehn Mannschaften sind ein guter Schnitt für ein Turnier. Die Organisation ist prima. Die Jugendlichen haben sich echt große Mühe gegeben", war von vielen zu hören.

Ob es auch im nächsten Jahr ein Volleyballturnier in Sembten geben wird, bleibt abzuwarten, denn die meisten der Jugendklubbesucher werden demnächst Sembten wegen Lehre oder Studium verlassen. Bleibt als Ansporn für die nächste Generation: Weitermachen und das Volleyballturnier wieder zu einer schönen Tradition machen.