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| 13:56 Uhr

Pflege im Alter
Einblicke ins Rosa-Thälmann-Heim

Aus voller Kehle sangen die Mitglieder des Chores des Rosa-Thälmann-Heimes unter der Leitung von Susanne Malenky.
Aus voller Kehle sangen die Mitglieder des Chores des Rosa-Thälmann-Heimes unter der Leitung von Susanne Malenky. FOTO: Ute Richter
Guben. Die Seniorenwoche hielt viele Höhepunkte für die Bewohner parat. Vor allem die Musik wusste zu begeistern. Von Ute Richter

Die Gubener Sozialwerke öffneten traditionell im Rahmen der Gubener Seniorenwoche am Samstag ihre Türen für alle Interessierten. Neben Hausführungen mit Besichtigung von Tagespflege, Heim und ambulantem Dienst  erhielten die Besucher Einblicke in alle Leistungsbereiche des Rosa-Thälmann-Heimes (RTH). 

So gab es Informationen zur vollstationären Pflege mit ihren 76 Plätzen. Vier Plätze gibt es für Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Diese sind vergleichbar mit Hotelzimmern, die in Anspruch genommen werden können, wenn Angehörige ihre zu betreuenden Familienmitglieder aus unterschiedlichen Gründen für kurze Zeit nicht zu Hause betreuen können. „Die Leute müssen sich dann bei uns bewerben, denn diese Zimmer sind fast immer belegt“, so die stellvertretende Pflegedienstleiterin Anne-Katrin Schultze. Aber auch die Tagespflege, der ambulante Pflegedienst sowie das betreute Wohnen stellten sich vor und zeigten ihre Räumlichkeiten am Sandberg. „Das Schöne bei uns im Haus ist, dass wir abteilungsübergreifend arbeiten, sodass Bewohner und Angehörige jeden jederzeit ansprechen können und ihnen schnell geholfen werden kann“, so Anne-Katrin Schultze.

Der Tag der offenen Tür bildet in diesem Jahr gleichzeitig den Abschluss der Seniorenwoche im RTH. Die ganze Woche über gab es Angebote wie den Besuch der Kitakinder, eine Wanderung mit Angehörigen und Ehrenamtlichen zum Eiscafé „Eisbär“ in der Obersprucke und ein Sportfest. Höhepunkt war das Terrassenfest am Freitagnachmittag mit den Dorchetaler Musikanten. „Das war ein schönes Miteinander, denn es waren viele Angehörige da. Sehr emotional war es, als die Kapelle die Märkische Heide spielte. Da hatten einige der Bewohner Tränen in den Augen“, beschreibt die stellvertretende Pflegedienstleiterin diesen rührenden Moment.

Am Samstag zeigte auch der Chor des Hauses unter der Leitung von Susanne Malenky, welche Volks- und Heimatlieder sie alle können. „Die wöchentliche Probe der Mitglieder ist stets ein Höhepunkt für die Sängerinnen“, so Anne-Katrin Schultze.