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| 02:36 Uhr

Ein Tänzchen nach der Bärenklauer Blaubeertorte

Die zweite Auflage des Blaubeerfestes in Bärenklau hat zahlreiche Besucher angezogen.
Die zweite Auflage des Blaubeerfestes in Bärenklau hat zahlreiche Besucher angezogen. FOTO: utr1
Bärenklau. Nach der Premiere 2016 hatte Bärenklau in diesem Jahr wieder zum Blaubeerfest vor Schneiders Jägerstübchen eingeladen. Alles drehte sich am Sonntag wieder rund um die Blaubeere – vor allem aber die Speisen und Getränke. utr1

Die Idee zum Blaubeerfest war dem Bärenklauer Uwe Schneider und seiner Mutter Helga schon lange im Kopf herumgeschwirrt. Und das kam nicht von ungefähr. Helga Schneiders Vater besaß vor dem Krieg in Bösitz (heute in Polen) die Gastwirtschaft "Perlmühle" - und schon dort gab es einst ein Blaubeerfest. Die kleine blaue Waldfrucht hat Helga Schneider nie losgelassen. Schon als Kind ging sie gern in den Wald, um Blaubeeren zu sammeln. Schwester Anita Fiedler erinnert sich: "Sie war ganz fleißig beim Sammeln und hatte immer ganz schnell ihren Eimer voll."

Uwe Schneider erzählte, dass Blaubeeren früher das erste Obst des Jahres waren und es zudem nichts kostete. Heute sei die Naturblaubeere eine vernachlässigte Obstsorte. Leider ist 2017 kein Blaubeerjahr, denn die kalten Tage im Frühjahr mit Frost haben die blühenden Waldpflanzen erfrieren lassen. Deshalb haben sich Uwe und Helga Schneider Blaubeeren aus der Umgebung besorgt und daraus Hefeklöße mit Blaubeeren, Blaubeerkuchen und -torte sowie Blaubeersenf gezaubert. Den vielen Besuchern schmeckte alles bestens und sie wagten zur Musik der Lutzketaler Blasmusik nach dem Essen gern ein Tänzchen.