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Ein schwarzer Fleck im Stadtbild

Zu den Beiträgen „Die vergessenen Toten“ , LR vom 21. Juni, S. 13, und „Abschlussappell“ , LR vom 28. Juni, S. 13, schreibt Leser Adalbert Gloyna aus Bärenklau:

Unverständlich für mich ist, dass die Grabfelder der Soldaten und Kriegsopfer auf den Friedhöfen der Stadt Guben verwildert sind. Ein schwarzer Fleck im Bild der Stadt! Hier stellt sich die Frage an die Verantwortlichen der Kommune Guben: Wo sind die Gelder zur Pflege geblieben, welche jährlich pro Grab vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge aus Spenden bereitgestellt werden„ Oder wurden sie nie beantragt“
Auch wundert mich, dass bis heute keinerlei Reaktion auf beide Veröffentlichungen der LR zu lesen waren. Sind unsere toten Väter, Ehemänner, Söhne und weitere Verwandte in Guben vergessen„ Sehen die Stadt Guben und ihre Bürger im öffentlichen Leben andere moralische Aufgaben als wichtiger an“
Ein Dankeschön an die Helfer aus Verden/Niedersachsen, die 14 Tage ehrenamtlich vor Ort tätig waren.
Man möge sich die Grabstätten der Kriegsopfer in Bärenklau und weiteren Gemeinden des Amtes Schenkendöbern ansehen. Dort werden sie gepflegt.