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Ein Mann stellt sich beim Appelfest zur Wahl

FOTO: Mut
Guben. Es gibt wieder die Wahl zwischen Apfelkönigin oder Apfelkönig. Laut Marketing- und Tourismusverein gibt es eine zweite Bewerbung. red/js

Der 57-jährige Steffen Heese ist Maurer und Metallurge für Formgebung, zur Zeit Hausmeister, seit 31 Jahren verheiratet und vierfacher Großvater, dem 1. FC Guben als Fußballer verbunden, spielt Keyboard und erfährt sich die Neiße auch mit dem Schlauchboot. Ehrenamtlich betreut er die Fußball AG der Friedens- und der Corona-Schröter-Schule, engagiert sich aber auch im Naturschutz, wie bei der Sanierung zweier Ökoteiche, oder für den leukämiekranken Steffen Mehnert. Er möchte als Apfelkönig "eine Stadt und die Region nach außen zu repräsentieren", schätzt eine offene Art und Umgehensweise, sieht sich als bodenständiger Familienmensch, der teamfähig ist und als Schwäche ein wenig Ungeduld einräumt: "Das immer wieder Aufstehen habe ich gelernt." Erste und bislang einzige Bewerberin ist laut Marketing- und Tourismusverein die Sozialarbeiterin Lydia Günther (RUNDSCHAU berichtete)