Da die Sportanlagen aus städtischer Hand vergeben werden und wir als Freizeitkicker auch irgendwo spielen wollen, war die Entscheidung schnell getroffen: Wir brauchen einen Platz.
Die Stadt Guben wird uns den Platz 4 im Sportzentrum an der Kaltenborner Straße (gegenüber der ehemaligen Sportlerkneipe) zur Verfügung stellen. Die Vorgespräche dafür liefen schon, und der Rest dürfte nur Formsache werden.
Da der Platz aber in einem desolaten Zustand ist, sind wohl viele Aufbaustunden nötig, um ihn wieder in einen guten Zustand zu bringen. Auch werden dazu Gelder nötig, die wir als Freizeitkicker nicht aufbringen können. Hier sind alle Betriebe und Institutionen der Umgebung gefragt, uns unter die Arme zu greifen. Denn wir fangen praktisch bei Null an, und ohne Unterstützung wird da nicht viel passieren.
Die Stadt Guben gab schon erste Signale, das Material für die Umzäunung zu stellen, das wir dann in Eigeninitiative aufbauen werden.
Auch eine künftige Zusammenarbeit mit dem 1. FC Guben wurde in Erwägung gezogen, und auch hier müssen Gespräche geführt werden.
Der nächste Punkt, der zu besprechen war, ist die Fusion mit den polnischen Freizeitsportlern. Hier wurde ja schon ein wenig Wirbel gemacht, ohne jedoch ein Konzept herauszuarbeiten.
Die Fusion wird in kleinen Schritten vollzogen, so dass wir ab dem Frühjahr, wenn die Freiluftsaison losgeht, mit vier polnischen Teams in die Stadtliga starten.
Des Weiteren wird es eine Art Champions League geben, in der die besten vier Mannschaften, von deutscher und polnischer Seite, der vorangegangenen Saison gegeneinander antreten werden. Ob es in einer Art Turnier oder im normalen Spielbetrieb ausgetragen wird, ist noch unklar.
Auch der diesjährige Neiße-Cup wird sich in dieser Hinsicht ein wenig ändern. Nachdem im vergangenen Jahr schon fünf polnische Teams dabei waren, werden in diesem Jahr zehn Mannschaften aus Polen am Start sein.
Hier hoffen wir, dass uns die Euroregion Spree-Neiße-Bober unterstützt. Und wir hoffen auch, dass sich viele Sponsoren, auch wenn es nur kleine Beträge sind, an diesen Vorhaben beteiligen, um so etwas auf die Beine zu stellen, was Guben wieder interessanter macht und wo die Öffentlichkeit sieht: Hier passiert etwas und wächst zusammen.