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Mehr Platz für Gubens Senioren
DRK Guben eröffnet Montag neue Begegnungsstätte

Heute eröffnet das neue Begegnungszentrum der DRK in Guben. Die ersten Angebote für Senioren laufen bereits.
Heute eröffnet das neue Begegnungszentrum der DRK in Guben. Die ersten Angebote für Senioren laufen bereits. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler / Zeidler, Michèle-Cathrin
Guben. Die ersten Kurse laufen bereits und die Senioren sind begeistert von den neuen Räumlichkeiten. Von Michèle-Cathrin Zeidler

Das neue Begegnungszentrum vom DRK-Kreisverband Niederlausitz in der Gubener Otto-Nuschke-Straße wird am Montag um 10 Uhr offiziell eröffnet. Rund 50 Gäste sind geladen, darunter auch der ehemalige Gubener Bürgermeister Gottfried Hain.

„Wir verbinden die Eröffnung mit unserer Feier zum 65-jährigem Jubiläum“, so Hans-Joachim Hübscher, Kreiskonventionsbeauftragter vom DRK Kreisverband Niederlausitz. Genau am 23. Oktober 1952 wurde das DRK in Guben durch einen Beschluss der Volkskammer gegründet. „Seitdem haben wir viel für die Menschen der Stadt gemacht“, sagt Hans-Joachim Hübscher. Zur Eröffnung wird er eine kleine Rückschau auf die vergangenen 65 Jahre halten, auch Zeitzeugen werden Geschichten erzählen. „Gerade von den ersten Jahren finden sich allerdings nur wenig Aufzeichnungen“, verrät Hans-Joachim Hübscher. Er selbst ist seit 60 Jahren aktives Mitglied im DRK. „Mit 12 Jahren habe ich als junger Sanitäter angefangen“, blickt der Kreiskonventionsbeauftragte zurück.

Obwohl das neue Begegnungszentrum erst heute offiziell eröffnet wird, laufen die Angebote bereits. Andrea Forberg, Leiterin der Begegnungsstätte, ist zufrieden mit dem neuen Quartier. „Hier ist alles viel günstiger auf die Bedürfnisse der Besucher abgestimmt“, sagt sie. „Die Räumlichkeiten sind hell, ebenerdig und behindertengerecht.“ Außerdem gebe es viele Parkmöglichkeiten direkt vor der Tür, das sei am alten Standort in der Kaltenborner Straße problematisch gewesen. Der Hauptgrund für den Umzug war allerdings das Platzproblem. „Die Senioren fühlen sich hier wohl. Ich höre nur positive Resonanz“, so Andrea Forberg. Neben der Seniorengymnastik, der sozialen Sprechstunde und dem Spielenachmittag würde die Leiterin gerne wöchentlich ein Frühstück veranstalten. „Hier im Wohngebiet leben viele verwitwete Senioren, die daran bestimmt Interesse hätten“, denkt Andrea Forberg. Außerdem plant sie regelmäßige Kinoabende, doch dafür muss noch eine Verdunklungsmöglichkeit gefunden werden: „Schließlich gibt es in Guben leider kein Kino mehr.“