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| 02:35 Uhr

Drei Straßenbau-Großprojekte im Gubener Stadtgebiet

Guben. Der Ausbau der Berliner und Bahnhofsstraße sowie des Bahnhofsvorplatzes in Guben sind die drei großen Straßenbauprojekte in diesem Jahr in der Stadt Guben. Für die Instandhaltung und Reparatur der Wege im Stadtgebiet sind 305 000 Euro im Haushalt eingeplant. Silke Halpick

"Der Bedarf ist höher als die finanziellen Mittel", räumt Baufachbereichsleiter Sven Rogosky ein. Für rund 130 Straßenkilometer ist die Stadt Guben zuständig. Damit stehen rechnerisch 1,24 Euro pro Meter zur Verfügung; Geh- und Radwege eingerechnet. 2016 wurde das Budget vollständig ausgeschöpft. Ausgebessert wurden beispielsweise die Frankfurter Straße im Bereich der Bücke über die Egelneiße beziehungsweise der Kreuzungsbereich an der Pestalozzi-/Karl-Marx-Straße. Welche Löcher im Straßenbeleg geflickt werden, entscheidet die Verwaltung anhand von Streckenkontrollen.

Für die geplante 1,6 Millionen Euro teure Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes fehlt allerdings noch nach wie vor die Zusage des Landesamtes für Bauen und Verkehr als Fördermittelgeber. "Das Vorhaben wird noch geprüft", sagt Rogosky. Ursprünglich hatte die Stadt bereits Ende 2016 mit Baubeginn gerechnet.

Mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm Interreg VA sollen die Berliner Straße ab Kreisverkehr sowie die Bahnhofsstraße für insgesamt 2,3 Millionen ausgebaut werden. Die Zusage des Geldgebers ist da, nun werden die Planungsleistungen ausgeschrieben. Mit Baubeginn rechnet Rogosky Ende 2017.

Zeitlich verzögern wird sich die Sanierung der Flemmingstraße. Der Grund dafür ist der vom Spree-Neiße-Kreis geplante Neubau der Brücke über das Schwarze Fließ an der Karl-Marx-Straße im zweiten Quartal 2017. Während der Bauarbeiten wird die Flemmingstraße zur Umleitungsstrecke. Erst danach, vermutlich Anfang 2018, erfolgt ihre Erneuerung.