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Drei Brände in Schenkendöbern gelöscht

Schenkendöbern. Drei Brände haben die Schenkendöberner Feuerwehr am Dienstag bis in die Nachtstunden in Schach gehalten. Das bestätigte Jörg Fischer, stellvertretender Gemeindebrandmeister, am gestrigen Mittwoch auf RUNDSCHAU-Nachfrage. sha

Über die möglichen Ursachen will Fischer nicht spekulieren.

Unklar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch, ob ein Zusammenhang zwischen den drei Feuern besteht. Menschen waren nicht in Gefahr. In allen drei Fällen brannte lediglich Ödland.

Der erste Brandalarm wurde um 12.42 Uhr ausgelöst. In Flammen stand ein Seitenstreifen an der Einfahrt zum Schenkendöberner See. Das "kleine Feuer", wie Fischer es bezeichnet, war schnell gelöscht.

Um 16 Uhr musste die Feuerwehr nochmals ausrücken. Diesmal brannte es an der Fahrradstraße zwischen Groß Drewitz und Lübbinchen. Insgesamt 1,5 Hektar standen den Angaben zufolge in Flammen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den Wind, der mehrfach die Richtung wechselte. Dadurch bestand die Gefahr, dass das Feuer sich auch auf den angrenzenden Wald ausbreiten könnte, betont der stellvertretende Gemeindebrandmeister.

Sechs Wehren mit insgesamt 30 Männern rückten an. "Die Strategie des Landkreises, bei Waldbränden möglichst viele Tanklöschfahrzeuge einzusetzen, hat sich hier bewährt", sagt Fischer. Rund 45 Minuten später war das Feuer gelöscht.

Den dritten Alarm gab es schließlich um 20.38 Uhr. Betroffen war wiederum die Fahrradstraße zwischen Groß Drewitz und Lübbinchen. "Diesmal brannte es aber auf der gegenüberliegenden Seite", berichtet Fischer. Gelöscht werden musste das Feuer auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern. Gegen 22 Uhr war der Brand auch hier unter Kontrolle, heißt es.

An den Einsätzen beteiligt waren die Ortswehren von Schenkendöbern, Krayne, Groß Drewitz und Pinnow. Unterstützung bekamen sie aus dem benachbarten Guben, Schlagsdorf und Groß Breesen.