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| 18:54 Uhr

Doppelhaushalt der Stadt Guben bei Kommunalaufsicht

Guben. Der Doppelhaushalt der Stadt Guben für die Jahre 2013/14 sowie das Haushaltssicherungskonzept bis 2017 sind zur Kommunalaufsicht des Landkreises Spree-Neiße zur Genehmigung unterwegs. Darüber informiert Silke Piasecki, amtierende Fachbereichsleiterin der Kämmerei. sha

Zuvor hatten die Stadtverordneten die Haushaltssatzung und das -sicherungskonzept mehrheitlich beschlossen.

Nach bisherigem Stand muss für 2013 ein geplanter Kassenkredit in Höhe von zehn Millionen Euro aufgenommen werden. Im Jahr darauf sind es zwölf Millionen Euro. Schwer machen das Wirtschaften vor allem die sinkenden Zuweisungen des Landes Brandenburg und die steigende Kreisumlage. "Wir müssen in diesem Jahr erstmals mehr Kreisumlage zahlen, als wir Schlüsselzuweisungen bekommen", betont Piasecki.

Im Haushaltssicherungskonzept verankert sind Maßnahmen, mit denen es gelingen soll, das zu erwartende Defizit bis zum Jahr 2017 von 8,9 Millionen Euro auf 7,8 Millionen Euro zu reduzieren. Gespart werden soll unter anderem bei der Bewirtschaftung stadteigener Grundstücke und beim Zuschuss für den Wirtschaftsförderer. Mehreinnahmen werden unter anderem durch den Verkauf von Teilflächen der ehemaligen Diesterwegschule und der Copernicusschule erwartet.

Für Piasecki ist aber klar, dass für einen ausgeglichenen Haushalt noch mehr Einsparungen nötig sind. Vorschläge dafür hat die Verwaltung den Stadtverordneten unterbreitet. Sie reichen von der Gewinnausschüttung kommunaler Unternehmen über die Zuschussreduzierung für Jugendeinrichtungen, den Verkauf der städtischen Bäder bis hin zur Rückgabe von Fördermitteln für den Stadtumbau.

"Das sind alles nur Anregungen", betont sie. Von den Stadtverordneten erhofft sie sich nach der Sommerpause intensive Diskussionen darüber.