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| 15:40 Uhr

Lesermeinungen
Diskussion über Birkenallee in Deulowitz

Die Birkenallee wurde erst kürzlich ausgebessert - mit „einer neuen Technik von der mehr Nachhaltigkeit erwartet wird“, wie die Stadt betont.
Die Birkenallee wurde erst kürzlich ausgebessert - mit „einer neuen Technik von der mehr Nachhaltigkeit erwartet wird“, wie die Stadt betont. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler
Guben. RUNDSCHAU-Leser sind zu den Instandsetzungen der unbefestigten Wege durch die Stadt Guben geteilter Meinung.

In der vergangenen Woche hatte die RUNDSCHAU über die Instandsetzung der Birkenallee in Deulowitz und der Kritik an der Maßnahme durch Gert Richter berichtet. Der Ortsvorsteher machte auf eine massive Staubentwicklung aufmerksam und kritisierte die kurze Lebensdauer der Ausbesserung.

Nun haben sich Leser zu Wort gemeldet: Der Gubener Hans-Joachim Weinrich wohnt seit über 50 Jahren in der Altsprucke und beobachtet jährlich „das Spektakel“ in der Birkenallee. Er gibt Gert Richter Recht: „Jedes Jahr wird nur aufgeschüttet, es müsste mal abgetragen werden in Richtung Fließseite, sodass ein Gefälle entsteht. Nicht lange und es werden wieder Löcher entstehen.“ Außerdem bestätigt er die Notwendigkeit von Schnittarbeiten an den Bäumen. „Meine Tochter wohnt seit zwölf Jahren am Stadtrand und auch dort das gleiche Thema“, schreibt der Leser.  Durch die Staubwolken würde das Haus der Tochter eingestaubt. „Wenn es regnet und die Pfützen stehen, spritzt es bis an die Fassaden“, so Weinrich. Zweimal im Jahr werde diese daher gereinigt, doch auf den Kosten bleibe seine Tochter sitzen: „Weil es die Stadt nicht interessiert. Vielleicht lässt sie sich mal etwas anders einfallen.“

Völlig anderer Meinung ist hingegen Günther Schenk. Er hält die Aussagen von Gert Richter für „irre Gedanken“. „Auf unbefestigten Wegen gibt es im Sommer immer Staub“, so der Gubener. Seiner Meinung nach hätte die Stadt die Schlaglöcher gar nicht erst ausbessern sollen. „Wenn der Weg gerade ist rasen die Autofahrer nur und die Fußgänger müssen zur Seite springen“, sagt Günther Schenk. Außerdem werde die Birkenallee vor allem zum Fahrradfahren genutzt und das gehe auch mit Schlaglöchern. „Das Geld für die Instandsetzung sollte lieber in die Kinder der Stadt investiert werden“, findet er.

Gert Richter hat gegenüber der RUNDSCHAU noch einmal betont, dass es ihm nicht um einen kompletten Ausbau der Birkenallee gehe. Dieser Eindruck sei in dem Artikel vermittelt wurden. „Mein Wunsch wäre lediglich ein zwei Meter breiter Fahrradweg, damit die Kinder von Deulowitz auf kürzestem Weg nach Guben kommen“, betont er.

(mcz)