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Oktoberfest
Die Wiesn an der Neiße

Lok-Vereinschef Dirk Fischer (links) und Rico Mattig stachen auf dem Oktoberfest das erste von 27 Fässern Bier an.
Lok-Vereinschef Dirk Fischer (links) und Rico Mattig stachen auf dem Oktoberfest das erste von 27 Fässern Bier an. FOTO: utr1
Guben. Das dritte Gubener Oktoberfest wurde am Samstag auf dem Lok-Sportplatz in Guben gefeiert. Die Idee zum Oktoberfest auf dem Lokplatz stammte vor drei Jahren von Sportlerklause-Wirtin Martina Ende. utr1

Anfangs noch ganz klein, waren an diesem Samstag die Karten restlos ausverkauft. Waren es 2015 noch 270 verkaufte Karten, freute man sich 2016 über 350 Besucher. In diesem Jahr tanzten, schunkelten und amüsierten sich 460 Gubener und Gäste. Das hieß für Organisatorin Martina Ende, ein noch größeres Zelt zu ordern.

Doch der Stimmung tat das keinen Abbruch. Im Gegenteil. Alle gemeinsam feierten ein zünftiges Oktoberfest, was dem in München in nichts nachstand. Und das lag nicht nur an den Dirndl und Lederhosen der Gäste. Das lag sicher auch an den 27 Fässern Bier a 50 Liter, die in diesem Jahr zur Verfügung standen (10 Fässer 2015/ 18 Fässer 2016). Übrigens das erste Fass haben in diesem Jahr Lok-Vereinschef Dirk Fischer und Rico Mattig vom Organisationsteam angestochen. Natürlich waren auch Leberkäse, Hendl, Haxen und Weißwurst im Angebot.

Einer der wichtigsten Männer an diesem Abend ist stets der DJ. Dafür wurde auch in diesem Jahr wieder der Gubener Olaf Franz angeheuert. Für ihn ist dieses Oktoberfest immer etwas ganz Besonderes. "Wenn man abends auf der Bühne steht und die Leute begeistern kann, ist das die Krönung", sagt er. Und dabei hat er dann schon drei Stunden Aufbau der Technik am Vormittag hinter sich. Am Abend heißt es dann, etwa acht Stunden die Leute bei Tanzlaune zu halten, denn mittlerweile seien die Besucher dieses Oktoberfestes wie eine große Familie. Auf die Frage, ob DJ Olaf das "Platten auflegen" hauptberuflich macht, schmunzelt er: "Ja ich habe ein Reisegewerbe für mobile Diskothek, aber leben kann man davon zumindest hier im Osten nicht", sagt er. Nach der Show heißt es für ihn zwei Stunden Abbau der Technik, und wenn es ihm nicht so viel Spaß machen würde und die Gäste nicht so dankbar wären, hätte er wahrscheinlich die Mirkos schon an den Nagel gehängt. "Bei so einem Fest können die Besucher mal alle Nöte und Sorgen vergessen und ich eben auch. Deshalb mache ich weiter, so lange es noch Spaß macht und die Menschen mich sehen wollen", so DJ Olaf. "Danke an Michael Nitschke für die technische Unterstützung. Danke auch an das Team des ESV Lok Guben und Martina Ende für die Schaffung der Voraussetzungen, um solch einen schönen Abend genießen zu können", ergänzt er abschließend.