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| 01:06 Uhr

Die verzweifelte Suche nach ein bisschen Kühlung

Guben.. Bei einer Affenhitze von um die 30 Grad Celsius fit und frisch zu bleiben – wie machen das die Gubener? Die RUNDSCHAU wollte es bei einer Telefon-Umfrage gestern wissen und erfuhr: Lüfter an, Bürofenster möglichst zu und viel trinken, damit rettet sich Elke (Es fragte Barbara Remus)

Wegner über den Tag. Schwester Ilona Dufke greift auch öfter zur Mineralwasserflasche als sonst, aber nach der Schicht im Altenpflegeheim Deulowitz gönnt sie sich erstmal ein Mittagsschläfchen und geht dann erst am Abend wieder raus.
Wolfram Nelk , Geschäftsführer des Gubener Wasser- und Abwasserzweckverbandes, geht öfters mal in die Rohwasser-Aufbereitungsanlage. „Das Wasser kommt mit sechs bis acht Grad Celsius aus der Erde, und in der Halle herrschen deshalb nur so um 14 bis 15 Grad. Und mit dem Aquamax und unserem Trinkwasser wird Sprudel bereitet.“
Rita Hanschke aus der „Herberge zur Heimat“ verrät, dass früh gründlich gelüftet wird und dann die Jalousien heruntergelassen werden. Die Heimbewohner bekommen zusätzlich Kaltgetränke wie Mineralwasser und Tee. „Und ich gehe abends ins Schwimmbad.“ Martina Manig aus einem Gubener Steuerbüro sagt: „Fenster schließen und nicht doll bewegen - nur Arme und Beine.“ Bäckersfrau Anke Brietsch , die bis zum Abend im Laden steht, muss schwitzen. „Aber ich trinke jede Menge Wasser“ , sagt sie.
In der Feuerwehr an der Gasstraße lässt Monika Lehmann den Ventilator auf Hochtouren laufen, und sie versucht, mit möglichst leichter Dienstkleidung sich der Hitze zu erwehren. „Und wenn es niemand sieht, ziehe ich auch den Rock ein bisschen höher“ , gesteht die junge Frau.
Revierförster Herbert Kleemann aus Drewitz war gestern Vormittag mit dem Aufmessen von eingeschlagenem Holz beschäftigt. Er lässt bei dieser Affenhitze die Kopfbedeckung und auch die Dienstjacke weg. „Und dann wird so oft wie möglich Selters getrunken. Bier schmeckt ja bei der Hitze nicht und ist ja auch nicht erlaubt“ , fällt ihm noch ein.
Im Frisörsalon Hube, wo Trockenhauben und Föne für zusätzliche Hitze sorgen, nimmt Jeanette Gärtner den Hörer ab. „Für uns und für die Kunden haben wir Mineralwasser und Saft. Das hält frisch.“
Ganz praktisch ist es für Rettungsschwimmerin Angela Moschner . Wenn es ihr zu heiß wird, springt sie einfach ins große Becken des Freibades.