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| 03:07 Uhr

Die Stadt Döbern zieht mit in Sachen Einheitsgemeinde

Döbern. Die Stadtverordnetenversammlung (SVV) hat am Donnerstag dem Zeit- und Maßnahmenplan mehrheitlich ihren Segen gegeben, mit dessen Hilfe das Amt Döbern-Land in eine Einheitsgemeinde überführt werden soll. Neun von 13 anwesenden Stadtverordneten stimmten für den Plan, der am 25. Katrin Schröde

März mit knapper Mehrheit den Amtsausschuss passiert hatte. Zuvor hatten die Abgeordneten mehrheitlich den Antrag der CDU abgelehnt, den vor einem Jahr gefassten Grundsatzbeschluss für die Bildung einer Einheitsgemeinde aufzuheben. "Wir sind der Meinung, dass vor einer so wichtigen Entscheidung die Bürger befragt werden sollten", sagte Norbert Elsner im Namen der CDU-Fraktion. Bürgermeister Jörg Rakete (SPD) bemängelte, dass derzeit zu wenig über weitere mögliche Varianten gesprochen werde - abseits von der Einheitsgemeinde oder dem "Schreckgespenst" der Eingemeindung nach Forst oder Spremberg. In der Sitzung wurde auch festgelegt, wer die Interessen der Stadt bei den Verhandlungen um den Gebietsänderungsvertrag vertreten soll. Einstimmig wurden Bürgermeister Jörg Rakete sowie jeweils ein Vertreter der fünf Fraktionen der SVV bestimmt.