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| 01:40 Uhr

Die Arbeitslosenquote in Guben sinkt weiter

Forst. Der Juli sorgt weiter für Entspannung auf dem lokalen Arbeitsmarkt. „Während die Arbeitslosigkeit bundesweit gegenüber dem Vormonat leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent gestiegen ist, blieb die Arbeitslosenquote im Landkreis Spree-Neiße mit 10,1 Prozent auf dem Niveau des Vormonats“, teilt das Jobcenter Spree-Neiße mit. bob

In Guben und Forst ist die Quote sogar leicht gesunken, lediglich in Spremberg ist ein geringer Anstieg zu verzeichnen.

Insgesamt waren im Landkreis Spree-Neiße im Juli 6879 Personen arbeitslos gemeldet. Im Rechtskreis des SGB II, für den das Jobcenter in der Vermittlung zuständig ist, ist eine Verringerung um 101 Personen zu verzeichnen. Gemessen an allen Arbeitslosen ergibt das laut Jobcenter einen Anteil von 64,1 Prozent. „In einem regionalen Vergleich ist dieser Anteil als verhältnismäßig gering einzuschätzen“, teilt das Jobcenter mit und verweist auf Cottbus mit 77,6 Prozent oder Elbe-Elster mit 73,0 Prozent.

Die Agentur für Arbeit in Cottbus hat am Donnerstag ebenfalls die Zahlen für den Monat Juli veröffentlicht. Diese weisen für die einzelnen Geschäftsstellen der Agentur im Kreisgebiet folgende Tendenzen am Arbeitsmarkt auf:

Forst: Die Arbeitslosigkeit hat sich von Juni auf Juli um 15 auf 1953 Personen verringert. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 13,2 Prozent. Vor einem Jahr waren es zum Vergleich 13,4 Prozent. Dabei meldeten sich 434 Personen arbeitslos, 124 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 445 Personen ihre Arbeitslosigkeit.

Guben: Ebenfalls leicht zurückgegangen ist die Arbeitslosenquote in Guben. Für den Juli wird sie mit 12 Prozent angegeben. Vor einem Jahr belief sie sich auf 12,8 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ist um 21 auf 1619 Personen gesunken. 306 Personen meldeten sich im Juli arbeitslos, 325 konnten aus der Statistik gelöscht werden.

Spremberg: 15 Arbeitslose mehr verzeichnet die Arbeitsagentur in Spremberg. Insgesamt sind es nun 1908 Personen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 11,1 Prozent, immer noch deutlich unter den 12,8 Prozent vor einem Jahr. Die Zahl der Menschen, die sich neu arbeitslos gemeldet haben, ist zwar gesunken, dennoch konnten auch weniger Personen vermittelt werden. Arbeitgeber meldeten im Juli in Spremberg 28 neue Arbeitsstellen, 32 weniger als vor einem Jahr.

Chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt bestehen laut Arbeitsagentur vor allem für Bauelektriker, Schweißer, Berufskraftfahrer, Maler, Lackierer, Metallbauer, Altenpfleger, Köche oder als Fachkraft Dialogmarketing in den Callcentern oder im Gastronomiebereich.