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| 01:06 Uhr

„Die Arbeit am Feind...“

Herzberg.. Wie hat die Staatssicherheit gearbeitet„ Wie sah ihr Wirken speziell in den Regionen Frankfurt/Oder und Cottbus aus“ Darüber informiert eine Wanderausstellung der Außenstelle Frankfurt/Oder der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der Foto: ru

ehemaligen DDR, die noch bis zum 15. September im Gymnasium in Herzberg zu sehen ist. Sie trägt den Titel „Die Arbeit am Feind...“ .
Viele Herzberger haben sich die Ausstellung bereits angesehen. Nicht nur für Ältere ist die interessant, sondern auch für die jüngere Generation, die die Machenschaften der Staatssicherheit nur noch aus Erzählungen kennt. So haben sich Schüler der 12. und 13. Klasse des Gymnasiums am vergangenen Mittwoch intensiv mit der Ausstellung vertraut gemacht. „Sie bereichert mit Sicherheit den Unterricht im Fach Geschichte oder im Bereich der politischen Bildung“ , sagt die stellvertretende Leiterin der Außenstelle der Stasiunterlagenbehörde in Frankfurt/Oder, Martina Breitmoser.
Auf 16 Tafeln werden Informationen gegeben über die Arbeitsweise der Staatssicherheit und die daraus resultierenden Folgen für die Menschen in der Region. Die Tafeln widmen sich zum Beispiel den Strukturen der Bezirksverwaltungen Frankfurt/Oder und Cottbus des MfS, politischen Prozessen der Ulbricht-Ära, dem Thema Staatssicherheit in der Volkswirtschaft, der Post- oder Paketkontrolle, verweigerten Spitzeldiensten oder der Überwachung von Jugendlichen. Der Ausstellung wurden neu aufgefundene Unterlagen, überwiegend aus dem Archiv der Außenstelle zugrunde gelegt. Sie ist im Herzberger Gymnasium im Haus am Busbahnhof werktags von 15 Uhr bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung zu sehen. Auch Schulklassen sollten sich bitte vorher unter der Nummer 03535 6064 anmelden. (ru)