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| 02:39 Uhr

Deutschlandfunk berichtet über Leben in der Doppelstadt

Guben. Der Deutschlandfunk berichtet in dem 45-minütigen Beitrag "Stadt in zwei Ländern" über das Leben in Guben und Gubin. Die beiden Autoren Rosemarie Mieder und Gislinde Schwarz waren im Januar eine ganze Woche lang in der Doppelstadt unterwegs und haben zahlreiche Menschen für das Feature interviewt. sha

"Ich bin zwar selbst eine DDR-Frau, aber nach Guben hatte es mich bisher noch nicht verschlagen", sagt Rosemarie Mieder. Sehr angenehm überrascht sei sie gewesen. "Auf der deutschen Seite wohnen viele ältere Menschen, Gubin ist dagegen die junge Stadt", erzählt sie.

Auf polnischer Seite hat das Hörfunk-Team beispielsweise mit dem Gubiner Bürgermeister Bartolomiej Bartczak gesprochen und war bei Anna Dziadek, Leiterin der Bauhütte "Fara gubinska" (Kirche Gubin), zu Hause. Die Großmutter von Anna Dziadek ist eine gebürtige Ukrainerin, die zwangsumgesiedelt wurde und so nach Gubin kam.

"Ein ganzes Stück Geschichte haben uns auch Andreas Peter und Günter Quiel erzählt", betont Mieder. Die Wilhelm-Pieck-Stadt zu DDR-Zeiten, der kleine Grenzverkehr mit Polen, die Zeit nach der Wende und aktuelle Probleme wie die der Grenzkriminalität werden angesprochen.

Ausgestrahlt wird der Beitrag am morgigen Freitag ab 19.15 Uhr im Deutschlandfunk.