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| 02:37 Uhr

Deutsch-polnische Kommission zieht ein positives Fazit

Guben. Die gemeinsame Kommission der Eurostadt Guben-Gubin zieht ein Jahr nach ihrer Gründung ein positives Fazit. "Der Weg, die Kommission zu bilden, war richtig", sagt der deutsche Vorsitzender Günter Quiel. Silke Halpick

Die Abgeordneten beider Städte fühlen sich jetzt besser über die Belange des Nachbarn informiert, schätzt Quiel ein.

Die gemeinsame Kommission hatte am 21. September 2015 ihre konstituierende Sitzung. Zu den Mitgliedern gehören jeweils zehn Stadtverordnete aus Guben und Gubin sowie die jeweiligen Bürgermeister. Es gibt zwei Vorsitzende, die gleichberechtigt arbeiten. Auf polnischer Seite ist das Krzysztof Zdobylak. Der Jurist arbeitet auch in der Gubener Stadtverwaltung und ist für die Zusammenarbeit mit der Nachbarstadt verantwortlich.

Als einen der Erfolge der Kommission bezeichnet Quiel, die Diskussion zum Wiederaufbau der Villa Wolf auf Gubiner Seite in Gang gesetzt zu haben. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind eine gemeinsame Stadtentwicklung, eine bessere Kooperation der Verwaltungen sowie das engere Zusammenleben der Menschen.

Davon können beide Seiten profitieren, wie Quiel betont. Mit insgesamt 38 000 Einwohnern könne die Doppelstadt Guben-Gubin beispielsweise ihren Einfluss auf Politik und Fördermittelgeber wesentlich erhöhen.