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| 02:36 Uhr

Der Zauber der Panflöte entfaltet sich im Gubiner Kirchenschiff

Der bulgarischstämmige Magdeburger Dobrin Stanislawow begeisterte mit einem Improvisationskonzert in der einstigen Stadt- und Hauptkirche.
Der bulgarischstämmige Magdeburger Dobrin Stanislawow begeisterte mit einem Improvisationskonzert in der einstigen Stadt- und Hauptkirche. FOTO: utr1
Gubin. Wie gut sich die einstige Stadt- und Hauptkirche in Gubin für Konzerte eignet, war einmal mehr am Samstagnachmittag bei der "Sommermusik in der Kirche" zu erleben. Dobrin Stanislawow präsentierte im Kirchenschiff der Ruine Musik aus dem Moment heraus – so entstand ein Improvisationskonzert auf unterschiedlichsten Panflöten. utr1

"Das ist eine wunderschöne Kirche mit einer fantastischen Akustik", sagte der Künstler gleich zu Beginn des Konzertes. Der Magdeburger erzählt, dass seine Konzerte von Mal zu Mal anders ausfallen und so stets ein einmaliges Erlebnis für ihn und die Zuhörer zustande kommt.

Die Panflöte liefert den Einstieg, dann kommt die Ocean Drum hinzu, eine Art flache geschlossene Trommel, die mit kleinen Metallkügelchen gefüllt ist und recht laute sphärische Stimmungen erzeugt. Sofort entsteht eine einzigartige Atmosphäre, die an eine laue Nacht am Meer erinnert.

Dobrin Stanislawows präsentiert nonverbalen Gesang im Wechselspiel mit dem Didgeridoo. So sind natürliche Geräusche, eventuell noch tierische Laute, zu vernehmen. Etwas Märchenhaftes liegt in der Luft, eine Zartheit mit Panflöten, Didgeridoo und Ocean Drum. Die Ansage des Künstlers zu Beginn: "Lassen Sie Ihren Gedanken und Ihrer Fantasie freien Lauf", nahmen die zahlreichen Besucher wörtlich. Sie ließen sich entführen in einer andere Welt.

Günther Quiel vom Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche war sichtlich angetan von diesem Konzert: "Genau das ist das Anliegen, dass kulturelle Veranstaltungen in der alten Kirche mit all ihren Räumen Völker vereinen, dass sich deutsche und polnische Menschen treffen und Kultur, die keine Grenzen kennt, gemeinsam genießen." Und tatsächlich war das Publikum bunt gemischt, mit deutschen und polnischen Besuchern. Im Anschluss war noch zu erfahren, dass ab dem 1. September jeweils samstags um 16 Uhr unterschiedlichste Konzerte mit unterschiedlichen Künstlern an gleicher Stelle stattfinden werden.