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Der Rechtsstreit um die Apfelkrone geht weiter

Guben. Der Rechtsstreit um die Apfelkönigskrone geht weiter: Das Amtsgericht in Guben muss am kommenden Dienstag darüber entscheiden, ob die Wahl 2016 nachträglich für ungültig erklärt wird. Darüber informiert Michael Höhr, Pressesprecher des Amtsgerichtes. Silke Halpick

Geklagt hatte Marko Steidel, der im vergangenen Jahr bei der Wahl unterlegen war. Den ersten Prozess gegen die Apfelkönigin Antonia Lieske und den Marketing- und Tourismusverein hatte er Anfang September 2017 verloren. Das Gericht wies die Vorwürfe Steidels, dass die Wahl manipuliert und der Besitz eines Führerscheins Bedingung für eine Kandidatur gewesen sei, zurück. Mit einem ungewöhnlichen Appell hat sich Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung direkt an Marko Steidel gewandt. Er forderte ihn auf, den Rechtsstreit endlich zu beenden - im Interesse aller Gubener und Schenkendöberner, wie er betonte.