ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:28 Uhr

Tobetag in Guben
Der Krokodilschnapper ist der Hit

FOTO: Lisa Schultze
Guben. Ein Spielplatz unterm Hallendach hat am Wochenende in Guben geöffnet. Der Ansturm auf das Hüpfburgen-Paradies ist eher verhalten.

Da wo sonst der Hallenboden durch Laufen, Springen, Hüpfen bebt, fanden am Wochenende Kinder ein Paradies zum Spielen vor. Ein großer mobiler Hüpfburgenpark lud Kinder, Jugendliche und Junggebliebene in die Turnhalle in der Klaus-Herrmann-Straße in Guben ein, sich mit Spaß und Sport mal richtig auszupowern.

Riesige bunte Hüpfburgen für alle Altersklassen hatte Madleen Richter und ihr Team am Vormittag aufgebaut. Ganze vier Stunden dauert so eine Prozedur, wie sie sagt. Durch ganz Deutschland reisen sie mit ihrem Hüpfburgenpark und begeistern die Kinder in allen Ecken der Republik. „Heute sitzen doch viele nur noch vor dem Fernsehen, machen Video- oder Computerspiele und sind mit dem Handy beschäftigt“, erzählt die junge Frau. Und deshalb war von Anfang an für die kleine Firma aus Hagen die Motivation, Kindern und Jugendlichen Lust auf Spiel, Sport und gemeinsame körperliche Aktivität zu machen. „Das funktioniert hier eben auf spielerische Art und Weise, denn Balance, Gleichgewichtssinn, gute Körperbeherrschung und auch die eigene Kondition können hier ausprobiert werden“, erzählt Madleen Richter.

Die Lieblingsgeräte der Kinder sind übrigens die „Krokodil-Schnapper“-Hüpfburg sowie der Bullrider-Stier. Auch Jette (4) fand das Bullriding richtig gut. Immer wieder versuchte ihr sie ihr Glück, um auf dem Stier drauf zu bleiben. Selbst das Runterfallen fand sie toll. „Hier können sich die Kinder ja nicht weh tun. Alles ist gut abgesichert und ausgepolstert“, erzählt ihre Oma Margitta Täubner. Opa Volker war indes mit Enkel Hugo (9) auf den größeren Hüpfburgen unterwegs. Fast vier Stunden ununterbrochen sprangen, hüpften und rutschten Jette und Hugo am Samstagnachmittag. „Schön ist, dass das hier nicht so überlaufen ist. Man hat die Kinder jederzeit im Blick. Das ist wirklich eine gute Alternative zum Indoor-Spielepark in Cottbus, wo wir auch schon oft waren“, erzählt die Oma. Die kleine Jette bedankte sich dann noch beim Nachhause gehen bei Madleen Richter. „Das war richtig toll“, so die Vierjährige.

(lis)