ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:40 Uhr

Der Kampf um das Gubener Rathaus

Das Superwahljahr 2009 hat für die Gubener mit dem spannenden Duell um den Chefposten im Rathaus geendet. Am Ende setzte sich Amtsinhaber Klaus-Dieter Hübner (FDP) deutlich durch. Von Thomas Engelhardt

Dabei sah es zu Beginn des Wahlkampfes nicht nach einem Duell, sondern einem Dreikampf aus. Als Erster gab Ende September der parteilose Steffen Buckel seine Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters bekannt. Doch nur gut eine Woche später machte Buckel einen Rückzieher: Er wolle fortan den CDU-Kandidaten Klaus-Dieter Fuhrmann unterstützen, der dieselben Ideale wie er vertrete, begründete Buckel seine Entscheidung. Fuhrmann hatte seine Kandidatur Anfang Oktober bekanntgegeben.Und so kam es schließlilch doch zum Duell zwischen Amtsinhaber Hübner und Herausforderer Fuhrmann. Während des Wahlkampfes positionierten sich auch die Stadtverordneten. Fast alle Fraktionen bekundeten, den Herausforderer zu unterstützen.Das Ergebnis fiel anders aus: Beim Urnengang am 15. November stimmten 64,5 Prozent für Hübner und 35,5 Prozent für Fuhrmann. Ein langer Wahlabend wurde es in der Neißestadt nicht: Schon 45 Minuten nach Schließung der Wahllokale waren alle Stimmen ausgezählt, stand das Ergebnis fest. Ein Grund: die geringe Wahlbeteiligung von 51,6 Prozent - noch einmal 1,6 Prozent weniger als bei der Wahl im Jahr 2001."Mit diesem Wahlergebnis haben die Bürger das, was ich bisher gemacht habe, und meine Form des Wahlkampfes, der auf Sachthemen beschränkt war, bestätigt", kommentierte Hübner das Ergebnis. Er wolle versuchen, eine Vertrauensbasis zu den Stadtverordneten herzustellen. Fuhrmann seinerseits zeigte sich enttäuscht. "Doch ich muss die Entscheidung akzeptieren." Was sein künftiges Engagement betrifft, sagte Fuhrmann: "Ich gebe meine Überzeugungen nicht auf."Für das Jahr 2010 steht den Gubenern gleich die nächste Wahl ins Haus: die Landratswahl am 10. Januar