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| 02:37 Uhr

Das Verhältnis der Reformation zur Politik

Ulrich Seelemann.
Ulrich Seelemann. FOTO: zvg
Guben. (red/js) Im Rahmen der Vortragsreihe zur Wirkungsgeschichte der Reformation referiert der frühere Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann am 15. Februar über "Reformation und Politik".

Der Ökumenische Stadtkonvent Guben, der Zusammenschluss aller christlichen Kirchen in der Stadt, hat anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 die Vortragsreihe zur Wirkungsgeschichte der Reformation initiiert.

Seelemann wird nach dem Vortrag Fragen beantworten und es wird Gelegenheit sein, miteinander ins Gespräch zu kommen, so der Gubener Pastor Stefan Süß. Der Hamburger Ulrich Seelemann war von 1978 bis 1993 Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg, arbeitete ab dem Jahr 1990 in einer Abordnung im Bundesministerium der Justiz am Einigungsvertrag und wechselte 1993 als Amtsleiter in den Kirchenkreis Alt-Hamburg. Von 2005 bis 2015 war er Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), also einer der Nachfolger von Manfred Stolpe, der dieses Amt bis 1990 ausübte.

Seit 1. März 2015 bildet er als Juristischer Direktor die Doppelspitze der Wittenberger Geschäftsstelle der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit den früheren Görlitzer Superintendenten Jan von Campenhausen als Theologischem Direktor.

Der Eintritt ist frei und für die Kosten der Veranstaltung wird am Ausgang nach Möglichkeit um eine Spende gebeten.

Vortrag "Reformation und Politik", Mittwoch, 15. Februar, 19 Uhr, Pfarrhaus an der Klosterkirche (Alte Poststraße 67)