| 17:41 Uhr

Guben
Das Türchen mit viel Action

Gemütlich war die Atmosphäre auf dem Hof des Brand- und Katastrophenschutzzentrums in der Cottbuser Straße.
Gemütlich war die Atmosphäre auf dem Hof des Brand- und Katastrophenschutzzentrums in der Cottbuser Straße. FOTO: Ute Richter
Guben. Nach langer Pause war in diesem Jahr die Feuerwehr Guben beim Adventskalender dabei.

Dass das keine schlechte Entscheidung war, zeigte sich an dem großen Interesse am Samstagnachmittag auf dem Hof und in den Räumen des Brand- und Katastrophenschutzzentrums in der Cottbuser Straße. Neugierige und Interessierte konnten einen Blick auf die Fahrzeuge und Gerätschaften werfen. Vor allem Familien mit Kindern ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Neben dem Eintreffen des Weihnachtsmannes war einer der Höhepunkte eine  Fettbrandvorführung. Dabei zeigten die Feuerwehr-Aktiven, was passieren kann, wenn man brennendes Fett mit Wasser löschen will. „Bitte nicht nachmachen und stattdessen versuchen, einen Deckel auf Pfanne oder Topf zu machen oder einfach eine schwere Decke drüber werfen“, raten die Feuerwehrleute.

Großes Interesse bestand natürlich auch an den Feuerwehrautos und Rettungswagen. Die Geschwister Odin Hoenicke, Ben und Lucas Knappe kletterten in jedes Fahrzeug und schauten sich alles ganz genau an. „Sind eben richtige Jungs – und Blaulichtfahrzeuge faszinieren doch jedes Kind“, so ihre Eltern. Sie fanden es richtig gut, dass man in jedes Auto steigen und in jeden Raum schauen durfte. Im Schulungsraum gab es dann noch jede Menge zu spielen und zu basteln. Feuerwehrautos aus Pappe waren der große Renner bei Kindern und Eltern gleichermaßen. Das Jugendrotkreuz demonstrierte Erste Hilfe.

Wehrleiter Rico Nowka dankte seinen Kameraden für die großartige Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung dieses Tages. „Deshalb werden wir die Gelegenheit gleich nutzen und abends ein bisschen zusammen sitzen, Glühwein trinken und Bratwurst essen.“ Und dazu hatten die Floriansjünger am Samstag auch mal Zeit, mussten sie doch in kürzester Vergangenheit fast jede Nacht raus, weil ein Feuerteufel sein Unwesen treibt. „Wir hoffen, dass das so bleibt und nicht noch mehr Schaden angerichtet wird“, so Nowka.

Beteiligt waren am Samstag auch Kameraden der Wehren aus Bresinchen, Groß Breesen und Schlagsdorf. Derzeit sind etwa 40 Kinder und Jugendliche als Nachwuchsfeuerwehrleute organisiert. Laut Jugendwehrführer Nico Hammel macjen sie beispielsweise eine besondere Ausbildung beim Reiterhof Hifinger in Sembten, er verwies auf den Besuch der Werkfeuerwehr Arcelor Mittal oder den Besuch bei der Leitstelle Lausitz. Die Jugendfeuerwehren Guben-Mitte und Bresinchen haben auch  gemeinsam am 24-Stunden-Schwimmen im März teilgenommen und bei unterschiedlichen Veranstaltungen in der Stadt für Ordnung und Sicherheit unterstützend gesorgt. Gern erinnern sich die Feuerwehrleute an die Teilnahme am 20. Kreisjugendlager der Jugendfeuerwehren in Forst zu Pfingsten, an die Durchführung eines Berufsfeuerwehrtages in Groß Breesen im November oder an gemeinsame Ausbildungen wie Erste Hilfe, Tragbare Leitern und anderes. Gut in Erinnerung ist außerdem das gemeinsame Jugendcamp mit Krayne und Taubendorf in Krayne im September oder die Fahrt nach Zittau.

 Gubener und Bresinchener Kameraden beteiligen sich sehr erfolgreich an Feuerwehrsport-Veranstaltungen. Aber auch am Oderlandmarsch nehmen Gubener Feuerwehrleute teill.