ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:08 Uhr

Das Spiel mit großen Zahlen in Tauer

Tauer.. Die Gemeindevertreter von Tauer beschlossen in ihrer jüngsten Sitzung neben dem Investitionsprogramm und dem Haushaltssicherungskonzept auch die Haushaltssatzung für das Jahr 2005. (ja)

In der Haushaltssatzung enthalten sind unter anderem die Schulumlage in Höhe von 12 600 Euro sowie die Kreisumlage in Höhe von 170 800 Euro. Die Schulumlage muss ans Amt Peitz für die Beschulung des Taueraner Nachwuchses überwiesen werden. Die Kreisumlage kassiert der Spree-Neiße-Kreis für seine Arbeit ein.
Beschlossen wurde mit dem Haushalt bereits aber auch ein Investitionszuschuss für das Jahr 2006 in Höhe von 2000 Euro für den Innenausbau. Während der Vermögenshaushalt ausgeglichen ist, weist der Verwaltungshaushalt (Ausgaben für den laufenden Betrieb und die Verwaltung) ein Defizit von 57 500 Euro auf. Das beschlossene Haushaltssicherungskonzept der Gemeinde zeigt Konsolidierungsmaßnahmen auf, mit deren Umsetzung der Haushaltsausgleich im Jahr 2007 erreicht werden soll.
"Die Gemeinde Tauer hat im vergangenen Jahr das Haushaltssicherungskonzept eingehalten, konnte Fehlbeträge weitestgehend abbauen. Das ist dem Engagement des Bürgermeisters Dieter Sommer zu verdanken", so der Peitzer Amts-Kämmerer Paul-Georg Fritz.
Fritz erklärte außerdem, dass Mittel aus der Investitionspauschale durchgereichte Bundesmittel für tatsächliche Investitionen seien. Sie können nicht „gebunkert“ werden. Bisher war es möglich, nicht ausgegebene Mittel über die allgemeine Rücklage in den Vermögenshaushalt einzubringen. Das ginge nun nicht mehr. Die Kommunale Aufsichtsbehörde teilte mit, dass die "gesparten" Mittel zwar in eine Sonderrücklage gehen können, jedoch müsse sichergestellt sein, dass sie tatsächlich für Investitionen verwendet werden.