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| 02:35 Uhr

Das Runde muss auch im Wasser ins Eckige

Die Gubener Wasserballer freuen sich auf das große Turnier in Großschönau am Wochenende.
Die Gubener Wasserballer freuen sich auf das große Turnier in Großschönau am Wochenende. FOTO: utr1
Guben. Ein lange gehegter Wunsch geht für die Gubener Wasserballer an diesem Wochenende in Erfüllung. Dann nehmen sie am 46. Wasserballturnier des TSV Großschönau teil. utr1

Noch vor drei Jahren hätten die Sportler wohl nicht damit gerechnet, dass sie sich nun mit Mannschaften aus Leipzig, Stuttgart, Halle, Dresden, Bautzen, Fürstenwalde, Chemnitz, Görlitz und natürlich aus Großschönau messen dürfen. Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass Guben seit über drei Jahren wieder eine gute Wasserballmannschaft hat, die es sich lohnt, einzuladen.

Dabei war Wasserball schon zu DDR-Zeiten ein beliebter und erfolgreicher Sport in Guben. Thomas Müller hatte gemeinsam mit Lars Pohl, zu DDR-Zeiten aktive Wasserballer, Ende 2013 nach 25 Jahren diesen Sport in der Neißestadt aktiviert. Waren es anfangs nur fünf Spieler, hat die Gruppe inzwischen etwa 25 Aktive und seit über drei Jahren mit Dieter Mückel einen erfahrenen Trainer, der schon vor der Wende als Schwimmtrainer ein Herz für die Wasserballer hatte. Mittlerweile haben die Wasserballer sogar schon treue Sponsoren für sich begeistern können, die für einheitliche Sportkleidung und Ausrüstung gesorgt haben.

"Unser Ziel ist es, so viele Leute zusammen zu bekommen, dass wir an Turnieren teilnehmen können", hatte Lars Pohl vor über drei Jahren der RUNDSCHAU gesagt. Nun ist es soweit, und die Männer freuen sich auf den Wettstreit. "Wir hoffen nur, dass das Wetter einigermaßen wird, denn das Turnier findet in einem Freibad statt", so Thomas Müller. Doch selbst wenn es am Wochenende regnen sollte, wird dieses Turnier für die Gubener Wasserballer ein echter Höhepunkt - und nass werden sie so oder so.

"Das wird kein Vergleich sein zu dem kleinen Wettkampf, den wir in jedem Jahr mit den Spremberger Wasserballern durchführen", wissen die Sportler. Auch wenn ihnen dieser kameradschaftliche Vergleich ebenfalls immer viel Freude bereitet. Mit den Sprembergern verbindet die Gubener von Anfang an eine sportliche Freundschaft.

Die Gubener Wasserballer würden sich freuen, wenn noch andere Interessierte zu ihnen stoßen. "Wasserball ist vergleichbar mit Handball, nur dass sich eben alles über der Wasseroberfläche abspielt", beschreibt Müller. Die Regeln seien ähnlich und letztlich müsse der Ball ins Tor. Gute Ausdauer und ein gewisses Ballgefühl sollte man mitbringen. Und natürlich ein guter Schwimmer sein. Trainiert wird montags um 19.30 Uhr in der Gubener Schwimmhalle.

Kontakt: Wer mitmachen möchte, kann sich bei Thomas Müller unter Telefon 0173 9307762 melden. Auf Facebook, unter dem Stichwort Gubener Wasserball, gibt es zusätzliche Informationen.